Das Erwerbsleben ist kein Sprint, sondern ein Marathon

Nur gesunde Mitarbeitende können die hohen Leistungen erbringen, die nötig sind, um im Wettbewerb zu bestehen. Das bedingt einen neuen Ausgleich zwischen Arbeitsbelastung und Erholung. Mehr Ferien tragen massgeblich zu diesem Ausgleich bei. 06.09.2010, Martin Flügel

Bundesrat blauäugig und zynisch

Die hohe Arbeitsbelastung macht heute viele Arbeitnehmende krank und reduziert deren langfristige Leistungsfähgikeit markant. Dadurch entstehen volkswirtschaftliche Kosten von 10 Mia. Franken pro Jahr. Mit seinem Nein zu einer Verbesserung der Ferienregelung weigert sich der Bundesrat, dieses Problem zur Kenntnis zu nehmen. Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband von 170’000 Arbeitnehmenden, ist das zynisch gegenüber den Arbeitnehmenden und wirtschaftspolitisch blauäugig. 18.06.2010, Martin Flügel, Susanne Blank

Gesamtarbeitsvertragliche Ferienansprüche im Industrie-Sektor

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, führt die umfangreichen Untersuchungen zu den Ferienansprüchen in Gesamtarbeitsverträgen (GAV) von Branchen und Unternehmen weiter. Insgesamt wurden über 220 GAV mit mehr als 1'330'000 Unterstellten erfasst. Klare Trends sind allerdings schwer auszumachen. Dies bestätigt auch der nachfolgende Blick auf ein-zelne Vertragswerke und Wirtschaftszweige im 2. Sektor. 19.04.2010, Eva Linder

Bundesrat gefährdet Gesundheit der Arbeitnehmenden und Leistungsfähigkeit der Wirtschaft

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, ist empört über das schroffe Nein des Bundesrates zur Initiative „6 Wochen Ferien für alle“. Offenbar sind dem Bundesrat die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmenden in der Schweiz nichts wert. Das ist gesundheitspolitisch inakzeptabel und wirtschaftspolitisch bedenklich. 24.03.2010, Martin Flügel, Susanne Blank

Mehr Ferien – keine unbezahlbare Forderung

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, hat umfangreiche Untersuchungen zu den Ferienregelungen in Gesamtarbeitsverträgen (GAV) von Branchen und Unternehmen durchgeführt. Daraus wird vor allem eines ersichtlich: Die Höhe der Ferienansprüche steht in keinem klaren Zusammenhang zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit einer Branche. 08.02.2010, Eva Linder

Gesamtarbeitsvertragliche Ferienansprüche im Detailhandel – eine Übersicht

Viele Arbeitnehmende, die einem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterstehen, haben mehr Ferien als per Gesetz minimal vorgeschrieben. Travail.Suisse wirft einen Blick auf die gesamtarbeitsvertraglichen Ferienansprüche im Detailhandel, der drittgrössten Branche in der Schweiz. 05.10.2009, Eva Linder

Stress und Zeitdruck sind die häufigsten Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz

Mehr Erholung ist dringend nötig. Trotz des guten allgemeinen Gesundheitszustandes der Erwerbstätigen bestehen arbeitsbedingte Belastungen und Risiken, die während der aktuellen Rezession wohl noch zunehmen. Längerfristig führt dies zu vermehrten Gesundheitsbeeinträchtigungen, Absenzen und Kostenfolgen in Milliardenhöhe. 07.09.2009, Eva Linder

Mehr Erholung als Ausgleich zur hohen Arbeitsbelastung ist dringend nötig

Zwei Drittel der Arbeitnehmenden leiden bei der Arbeit unter Stress und Zeitdruck. Der Zeitdruck am Arbeitsplatz hat weiter zugenommen. Die Kosten der gesundheitlichen Folgen von hoher Arbeitsbelastung werden auf 10 Mia. Franken pro Jahr geschätzt. Das können wir uns nicht leisten. Erholung, wie von der Travail.Suisse-Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ gefordert, ist also dringend nötig. 05.08.2009, Martin Flügel