Gute Lohnerhöhungen liegen drin!

Gute Lohnerhöhungen liegen drin! Die Schweizer Wirtschaft ist auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Die Lohnrunde 2011 steht im Zeichen der wirtschaftlichen Erholung. Travail.Suisse und die angeschlossenen Verbände Syna, transfair und Hotel & Gastro Union fordern gute Lohnerhöhungen für die Arbeitnehmenden. Das ist wirtschaftlich möglich und konjunkturpolitisch sinnvoll. 02.08.2010, Susanne Blank

Managerlöhne 2009: Lerneffekt gleich Null

Die Krise wirkte sich auf die Managerlöhne höchstens kurzfristig dämpfend aus. Gemäss der Managerlohnstudie von Travail.Suisse, dem unabhängigen Dachverband von 170'000 Arbeitnehmenden, öffnet sich die Lohnschere weiter: Im letzten Jahr um durchschnittlich 18 Prozent, in den sieben Jahren seit 2002 um sage und schreibe 70 Prozent. Die stetig ansteigenden Managerlöhne gefährden das wirtschaftliche Erfolgsmodell Schweiz. Es braucht daher grundlegende Veränderungen. Die Stärkung der Aktionäre reicht nicht aus. Um das Lohnkartell aufzubrechen, braucht es eine Personalvertretung im Verwaltungsrat. 21.06.2010, Martin Flügel, Susanne Blank

Erwerbslose Personen stützen, Ausbildung stärken

Der Schweizer Arbeitsmarkt befindet sich in einer tiefen Krise, die noch länger dauern wird. Um die katastrophalen Folgen abzuwenden, die Arbeitslosigkeit und Aussteuerung für die Betroffenen und die gesamte Gesellschaft mit sich bringen, fordert Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden, Sofortmassnahmen in der Arbeitslosenversicherung. Gleichzeitig muss der Arbeitsmarkt fit für die Zukunft gemacht werden. An einer Medienkonferenz in Bern hat Travail.Suisse heute im Hinblick auf die Sondersession zur Arbeitslosigkeit entsprechende Vorschläge präsentiert. 25.02.2010, Josiane Aubert, Martin Flügel, Meinrado Robbiani, Susanne Blank

Schwierige Lohnrunde im Zeichen der Krise

Die Verbände von Travail.Suisse bewerten die Lohnrunde 2010 als zäh und relativ unergiebig. Insgesamt wird das verfügbare Einkommen der Arbeitnehmenden im nächsten Jahr zurückgehen oder bestenfalls stagnieren. Hauptthema im 2010 wird die steigende Arbeitslosigkeit sein, die es mit Kurzarbeitsverlängerung, Erhöhung der Taggelder auf 520 und Ausbildungszuschüssen für berufliche Erstausbildungen zu bekämpfen gilt. 15.12.2009, Susanne Blank

Mehr Staat für einen sicheren Service public

Ein gut ausgebauter Service public ist Voraussetzung für eine positive gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Entwicklung der Schweiz. Um die Verlässlichkeit und Dauerhaftigkeit des Service public weiterhin zu gewährleisten, darf er nicht in private Hände übergeben werden. Zudem dürfen Liberalisierungen nicht auf dem Buckel der Arbeitnehmenden erfolgen. Diese Forderung haben Travail.Suisse und der Personalverband transfair heute anlässlich einer Medienkonferenz in Bern unterstrichen. 17.11.2009, Denis Torche, Martin Flügel, Peter Heiri

Nur Obligatorium garantiert Weiterbildung für alle

Weiterbildung für alle ist ein zentraler Erfolgsfaktor für die Schweizer Wirtschaft. Nur wenn es gelingt, das Wissen und Können aller Arbeitnehmenden laufend den neuen Anforderungen anzupassen, können wir in der Schweiz unseren hohen Lebensstandard auch in Zukunft halten. Damit die Weiterbildung für alle Arbeitnehmenden zum Standard wird, fordert Travail.Suisse in neu zu schaffenden Weiterbildungsgesetz ein Weiterbildungsobligatorium. Diese Forderung hat die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden anlässlich einer Medienkonferenz in Bern heute unterstrichen. 23.10.2009, Bruno Weber-Gobet, Martin Flügel

Lohnerhöhungen trotz Krise!

Trotz Wirtschaftskrise und steigender Arbeitslosigkeit sind Lohnerhöhungen für die Verbände von Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden, kein Tabu. Lohnerhöhungen stützen den privaten Konsum, den wichtigsten Wachstumsfaktor der Schweizer Volkswirtschaft. Allerdings gehen die Verbände von Travail.Suisse auch dieses Jahr differenziert vor und berücksichtigen bei ihren Forderungen die Situation jeder einzelnen Branche bzw. jedes einzelnen Betriebs. 03.08.2009, Arno Kerst, Eric Dubuis, Peter Heiri, Susanne Blank

Jede Ausbildung vermeidet gesellschaftliche Kosten

Für jede Person, die in der Schweiz ohne Ausbildung bleibt, fallen für die öffentliche Hand jährlich durchschnittlich rund 10'000 Franken Kosten an. Das Hauptergebnis einer von Travail.Suisse in Auftrag gegebenen Studie zeigt: Öffentliche Investitionen in die Ausbildung von Jugendlichen, aber auch von Erwachsenen lohnen sich. Travail.Suisse fordert deshalb, dass die öffentliche Hand Ausbildung stärker als Investition denkt und auch Erwachsenen leichter eine Erstausbildung ermöglicht. In den Sozialversicherungen und der Sozialhilfe soll gelten: Ausbildung vor Integration. 19.05.2009, Martin Flügel

Für eine krisenfeste Arbeitslosenversicherung

Mit dem wirtschaftlichen Einbruch hat sich die Situation auf dem Schweizer Arbeitsmarkt innert kürzester Zeit massiv verschlechtert. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, will verhindern, dass die konjunkturelle Krise zu strukturellen Problemen auf dem Arbeitsmarkt führt. Als befristete Sofortmassnahmen sind die Kurzarbeit auszubauen und die Anzahl Taggelder auf 520 zu erhöhen. Zudem muss im Rahmen der 4. Revision des AVIG ein rascher Schuldenabbau erfolgen. 09.03.2009, Martin Flügel, Meinrado Robbiani, Susanne Blank