Druck am Arbeitsplatz bestätigt – Kampagne läuft erst an

Der Nein-Anteil von 55 Prozent zeigt, dass die mit viel Geld betriebene, rein destruktive Angstmacherei der Gegner angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Entwicklung offenbar gewirkt hat. Die Umfrage bestätigt aber auch, dass die Stimmberechtigten den Stress am Arbeitsplatz als zu hoch empfinden und damit das Hauptargument von Travail.Suisse, dem unabhängigen Dachverband von 170'000 Arbeitnehmenden unterstützen. Die Kampagne von Travail.Suisse und allen angeschlossenen Verbänden und unterstützenden Organisationen steht erst am Anfang. Wir sind überzeugt, dass wir mit grosser Präsenz auf der Strasse und direkt bei den Leuten das Ruder herumreissen werden. 03.02.2012, Martin Flügel

Ferientage in der Schweiz: Ungerecht und ungenügend

Ganz nach dem Motto „Wer hat, dem wird gegeben“ profitieren vor allem Kader und Personen mit höherem Einkommen von überdurchschnittlich viel Ferien. Klarer Handlungsbedarf in Sachen Ferientagen besteht bei der mittleren Altersgruppe. Diese brauchen eine Erhöhung ihres Ferienanspruches, wenn die Wirtschaft auch noch in den kommenden zwanzig Jahren auf ihre Leistungsfähigkeit und Motivation zählen will. Die Travail.Suisse-Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ schafft klare Verbesserungen. 27.01.2012, Martin Flügel

Widersprüchliche Haltung des Bundesrates

Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation von 170'000 Arbeitnehmenden, bedauert, dass der Bundesrat mit der Cleantech-Initiative eine Initiative ablehnt, deren Ziele er eigentlich gutheisst. Tatsächlich will der Bundesrat mit seiner Energiestrategie 2050 die Ziele der Initiative mit einer zukunftsorientierten Energieversorgung weitgehend erfüllen. 25.01.2012, Denis Torche

1:12 Initiative: Berechtigte Notbremse gegen unverschämte Abzockerei

Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband von 170'000 Arbeitnehmenden, ist klar: In Sachen Managerlöhne haben die Selbstregulierung der Wirtschaft und die Politik total versagt. Die 1:12 Initiative ist eine berechtigte Antwort auf die ungebrochene Selbstbedienungsmentalität in der Chefetage. Travail.Suisse ist über deren schroffe Ablehnung durch den Bundesrat enttäuscht. 18.01.2012, Susanne Blank

6 Wochen Ferien für alle: einzige Möglichkeit für besseren Ausgleich und mehr Erholung

Bundesrätin Sommaruga anerkennt die Wichtigkeit von Erholung und Wohlbefinden auf die Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmenden. Das hat sie an ihrer heutigen Medienkonferenz zur Abstimmung vom 11. März 2012 unterstrichen. Leider hat es der Bundesrat aber versäumt, Alternativen zur Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ auszuarbeiten. Die Initiative von Travail.Suisse, dem unabhängigen Dachverband von 170‘000 Arbeitnehmenden, bleibt der einzige Weg zu einer gesünderen Arbeitswelt mit effizienten und motivierten Arbeitnehmenden. 17.01.2012, Susanne Blank

Stopp der Salamitaktik

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170'000 Arbeitnehmenden, lehnt eine Lockerung des Sonntags- und Nachtarbeitsverbots für Tankstellenshops ab. Dieser unnötige Liberalisierungsschritt bringt keinen ökonomischen Mehrwert und geht voll zu Lasten des Verkaufspersonals. Zudem weckt dieser Schritt nur die Gelüste anderer Branchen auf bewilligungsfreie Beschäftigungszeiten und gefährdet damit die Gesundheit sowie das Sozial- und Familienleben von immer mehr Arbeitnehmenden. 11.01.2012, Martin Flügel

Umfrage: Bevölkerung wünscht mehr Ferien

Drei Viertel der Bevölkerung und fast 90 Prozent der Erwerbstätigen wünschen sich mehr Ferien als die heute gesetzlichen vier Wochen. Besonders stark ist der Wunsch nach mehr Ferien bei den Familien mit Kindern (83%), bei Personen mit mittleren Einkommen (88%) und bei den Jungen (89%). Die Zustimmung zur Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ liegt trotz Krisenstimmung stabil bei ungefähr 60 Prozent. 08.01.2012, Martin Flügel, Susanne Blank

2. Säule: Senkung des Umwandlungssatzes nur mit substanziellen und umfassenden Ausgleichsmassnahmen

Travail.Suisse begrüsst, dass der Bundesrat im Bericht zur Zukunft der 2. Säule eine umfassende Auslegeordnung zu verschiedenen Themen der Altersvorsorge vornimmt. Im Kern geht es letztlich aber um die Höhe des Mindestumwandlungssatzes. Für Travail.Suisse ist eine Senkung des Umwandlungssatzes nur diskutabel, wenn die Rentenhöhen mit substanziellen Ausgleichsmassnahmen gesichert werden. Zudem müssen die überrissenen Gewinne der Lebensversicherer in der 2. Säule gestoppt und die überhöhten Vermögensverwaltungskosten der Finanzindustrie gesenkt werden. 04.01.2012, Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik