Travail.Suisse, Syna, Hotel & Gastro Union und Transfair präsentieren jeweils im Spätsommer ihre Lohnforderungen fürs folgende Jahr und ziehen im Winter Bilanz über die erreichten Resultate.
Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband von 170'000 Arbeitnehmenden, ist klar: In Sachen Managerlöhne haben die Selbstregulierung der Wirtschaft und die Politik total versagt. Die 1:12 Initiative ist eine berechtigte Antwort auf die ungebrochene Selbstbedienungsmentalität in der Chefetage. Travail.Suisse ist über deren schroffe Ablehnung durch den Bundesrat enttäuscht.
18.01.2012, Susanne Blank
Die Lohnverhandlungen 2011 spielten sich vor dem Hintergrund steigender wirtschaftlicher Unsicherheit ab. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170‘000 Arbeitnehmenden, beurteilt die Ergebnisse der Lohnrunde als durchzogen. Die Löhne der Arbeitnehmenden steigen auf Anfang 2012 zwischen nominal 0.3 und 2.5 Prozent. 21.12.2011, Susanne Blank
Der Arbeitskräftemangel ist die zentrale demografische Herausforderung für die Schweiz. Der Stärkung und Förderung der Arbeitnehmenden in der Schweiz muss deshalb höchste Priorität zukommen. Ebenfalls wichtig sind der freie Personenverkehr und die Zulassungspolitik gegenüber Drittstaaten. In beiden Bereichen sind jedoch Massnahmen nötig, welche die Übereinstimmung der Zuwanderung mit den Interessen der Gesamtbevölkerung sicherstellen. Nur wenn Löhne, Bildung und Integration nicht unter die Räder kommen, kann auch die Akzeptanz der Migrationspolitik in breiten Bevölkerungskreisen erhalten werden.
19.12.2011, Martin Flügel, Präsident
Die Zwischenbilanz des Lohngleichheitsdialogs fällt durchzogen aus. Die Anzahl der teilnehmenden Arbeitgeber ist klar unbefriedigend. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170‘000 Arbeitnehmenden, steht zwar zu sozialpartnerschaftlichen Lösungen. Wenn aber die Arbeitgeber nicht mitmachen, dann muss der Staat gesetzliche Vorgaben umsetzen. Wie im Strassenverkehr, so auch bei der Lohngleichheit. Für die Arbeitgeber ist der Lohngleichheitsdialog also die allerletzte Chance. 14.11.2011, Martin Flügel
In den nächsten vier Jahren werden sich die Auswirkungen der Demografie auf dem Arbeitsmarkt akzentuieren. Der Arbeitskräftenotstand ist für Travail.Suisse die grösste Herausforderung der demografischen Entwicklung. Nur mit einer Stärkung der Arbeitnehmenden – mit mehr guter Arbeit also – wird die Schweiz Wohlstand und Lebensqualität erhalten können. Travail.Suisse erwartet von der BDP und der glp, dass sie ihre neue Verantwortung wahrnehmen und mithelfen, konstruktiven und mehrheitsfähigen Lösungen zum Durchbruch zu verhelfen.
07.11.2011, Martin Flügel
Der Bundesrat packt die Lücken im Entsendegesetz an und hat heute ein entsprechendes Vernehmlassungsverfahren eröffnet. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170‘000 Arbeitnehmenden, fordert ein schnelles Vorgehen. Die Gesetzesänderungen sollen möglichst bald in Kraft treten. Auch der Vollzug, insbesondere der Erlass von regionalen oder branchenweiten Mindestlöhnen muss verbessert werden. Es steht dabei nichts Geringeres als die Glaubwürdigkeit der flankierenden Massnahmen und die Weiterführung der Personenfreizügigkeit auf dem Spiel.
23.09.2011, Susanne Blank
Die Schweiz hat die vergangene Wirtschaftskrise gut gemeistert. Die Aussichten bleiben mit einem Wirtschaftswachstum von 2.9 Prozent fürs laufende und 1.9 Prozent fürs kommende Jahr solide. Travail.Suisse und die angeschlossenen Verbände Syna, transfair und Hotel & Gastro Union fordern fürs Jahr 2012 Lohnerhöhungen von 1.5 bis 3 Prozent nominell. 03.08.2011, Susanne Blank
Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, begrüsst die vom Bundesrat vorgesehenen Verbesserungen des bestehenden Schutzinstrumentariums gegen Lohndumping. Alleine das reicht aber im Hinblick auf die nächste Volksabstimmung über die Personenfreizügigkeit nicht aus. Travail.Suisse fordert noch mehr Anstrengungen im Vollzug der flankierenden Massnahmen sowie weitere gesetzliche Verschärfungen. 06.07.2011, Susanne Blank
Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170‘000 Arbeitnehmenden, ist beunruhigt über die Resultate des FlaM-Berichts 2011: Die Fälle von Lohndumping sind weiter massiv gestiegen. Es wird zwar sanktioniert, aber nur die Hälfte der Betriebe in den Gesamtarbeitsvertragsbranchen bezahlen die Konventionalstrafen. 42 Prozent der Einigungsverfahren mit Schweizer Arbeitgebern enden erfolglos. Travail.Suisse fordert ein härteres Durchgreifen bei den Sanktionen und eine Verbesserung der Gesetzesgrundlage. 30.05.2011, Susanne Blank
Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, ist beunruhigt über die Resultate des FLAM-Berichts 2010: Lohndumping hat weiter zugenommen. Es wird zwar sanktioniert, aber nur die Hälfte der Betriebe in Gesamtarbeitsvertragsbranchen bezahlte die Konventionalstrafen. 42 Prozent der Einigungsverfahren mit Schweizer Arbeitgebern blieben erfolglos. Travail.Suisse fordert eine deutliche Verschärfung der Sanktionen. 03.05.2011, Susanne Blank