Hohe Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Familienleben

Mehr Ferien für eine gesündere Arbeitswelt

Hektik und Stress in der Arbeitswelt haben in den letzten 20 Jahren massiv zugenommen. Die Grenzen der Belastung sind erreicht oder überschritten. Viele Arbeitnehmende macht die Arbeit krank. Zudem belastet die Arbeit auch das Familienleben immer stärker. Damit sind angesichts der demografischen Entwicklung zentrale Faktoren einer zukunftsfähigen Schweiz betroffen. Mehr Ferien ermöglichen eine vollständige Erholung. So bleiben wir eher gesund. Mehr Ferien verbessern die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie und entsprechen einem starken Bedürfnis der Bevölkerung. Die Initiative ist heute der einzige Weg zu einer gesünderen Arbeitswelt. 23.01.2012, Martin Flügel, Präsident Travail.Suisse

Es braucht eine Familienpolitik, die ihren Namen verdient

Das neue Parlament steht in der Familienpolitik vor zentralen Herausforderungen. Sollen Geburtenrate und Erwerbsbeteiligung als Antwort auf die demographische Entwicklung gesteigert werden, braucht es ein verstärktes und durchdachtes familienpolitisches Engagement des Bundes. Dieses muss finanzielle und zeitliche Entlastungsmassnahmen sowie eine erhöhte Vereinbarkeit von Familie und Beruf enthalten. 19.12.2011, Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik

Der steinige Weg zurück in den Beruf

Die Rückkehr ins Berufsleben nach einem längeren Erwerbsunterbruch ist eine Thematik, die überwiegend Frauen betrifft. Eine Mehrheit der Familienfrauen integriert sich erfolgreich wieder in den Arbeitsmarkt. Eine Minderheit hingegen hat Schwierigkeiten, ins Berufsleben zurückzukehren. Travail.Suisse untersucht im Projekt „Expérience ReProf“ diese Gruppe. Das Projekt will in einem ersten Schritt die Merkmale und Bedürfnisse dieser Gruppe feststellen. In einem zweiten Schritt wird überprüft, ob die bestehenden Angebote im Bereich Wiedereinstieg den Bedürfnissen dieser Zielgruppe entsprechen. 19.12.2011, Angela Zihler, Co-Leiterin Projekt «Expérience ReProf»

Bereits über 500 Personen nutzen die «mamagenda»

Die digitale Agenda «mamagenda» ist seit Juni im Internet aufgeschaltet. Die Besucherstatistik zeigt, dass dieses neuartige Tool von über 500 Personen konkret genutzt wird, wobei die Zahl der registrierten Mitarbeiterinnen doppelt so hoch ist wie jene ihrer Vorgesetzten. Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation von 170'000 Arbeitnehmenden, stellt befriedigt fest, dass die «mamagenda» beim Zielpublikum ankommt und dass die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer Monat für Monat steigt. Dank der offiziellen Unterstützung des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) dürften noch mehr von Mutterschaft am Arbeitsplatz betroffene Unternehmen und Personen erreicht werden. 05.12.2011, Valérie Borioli Sandoz

„Mehr gute Arbeit“: Avenir Suisse zur Zukunft der Arbeit

In der neuesten Ausgabe von Avenirsuisse Aktuell argumentiert Gerhard Schwarz gegen die „Dreiteilung“ des Lebens (Ausbildung, Erwerbsarbeit, Pension) und plädiert folgerichtig für mehr Freizeit und Ausbildung in den mittleren Lebensjahren. Werden seine Schlussfolgerungen konkretisiert, ergibt sich eine hohe Übereinstimmung mit den Forderungen von Travail.Suisse für „Mehr gute Arbeit“ (Kongress 2011). 21.11.2011, Martin Flügel

Mehr gute Arbeit als zentrales Thema für das Parlament

In den nächsten vier Jahren werden sich die Auswirkungen der Demografie auf dem Arbeitsmarkt akzentuieren. Der Arbeitskräftenotstand ist für Travail.Suisse die grösste Herausforderung der demografischen Entwicklung. Nur mit einer Stärkung der Arbeitnehmenden – mit mehr guter Arbeit also – wird die Schweiz Wohlstand und Lebensqualität erhalten können. Travail.Suisse erwartet von der BDP und der glp, dass sie ihre neue Verantwortung wahrnehmen und mithelfen, konstruktiven und mehrheitsfähigen Lösungen zum Durchbruch zu verhelfen. 07.11.2011, Martin Flügel

Wenn der Arbeitsstress dem Familienleben zusetzt

Bei Anspannung und Überlastung am Arbeitsplatz spielt die Familie eine zentrale Rolle. Als erste Regenerationsquelle, die den Erwerbstätigen zur Verfügung steht, ist die Familie allerdings dem von der Arbeit mitgebrachten Stress ausgeliefert. Wird das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Familienleben gestört, leiden alle Familienmitglieder darunter. Zusätzliche Ferien sind eine angemessene, notwendige und konkrete Massnahme für das Wohl der erwerbstätigen Bevölkerung und ihrer Familien. 03.10.2011, Valérie Borioli Sandoz

12 Erfahrungsberichte berufstätiger Paare mit Kindern zur Vereinbarkeit von Familie und Karriere

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist zwar heute ein Anliegen vieler Eltern, die damit verbundenen Herausforderungen sind aber noch immer sehr gross. Eine neue Publikation zeigt anhand von Interviews mit betroffenen Paaren auf, wie sie die Situation erleben und meistern. Unter den Befragten befinden sich auch Travail.Suisse-Präsident Martin Flügel und seine Frau Regula Müller, Leiterin der Koordinationsstelle Sucht der Stadt Bern. 20.09.2011

Die «mamagenda» ist online!

Seit Ende Juni ist die digitale Agenda zur Begleitung werdender Mütter am Arbeitsplatz – mamagenda.ch – aufgeschaltet und verzeichnet erste Erfolge: Über dreihundert Personen haben sich angemeldet und nutzen das Gratisangebot von Travail.Suisse, das im Internet unter www.mamagenda.ch abgerufen werden kann. 29.08.2011, Valérie Borioli Sandoz

mamagenda ist aufgeschaltet! Ein innovatives Tool, um die Mutterschaft am Arbeitsplatz begleiten zu können.

Heute lanciert Travail.Suisse offiziell mamagenda, die digitale Agenda zur Begleitung schwangerer Mitarbeiterinnen am Arbeitsplatz. mamagenda ist für die Frauen wie auch für die Unternehmen von grossem Nutzen und konkretisiert eine gelebte Sozialpartnerschaft. 28.06.2011, Valérie Borioli Sandoz