Faire Kinderzulagen für alle

Es braucht eine Familienpolitik, die ihren Namen verdient

Das neue Parlament steht in der Familienpolitik vor zentralen Herausforderungen. Sollen Geburtenrate und Erwerbsbeteiligung als Antwort auf die demographische Entwicklung gesteigert werden, braucht es ein verstärktes und durchdachtes familienpolitisches Engagement des Bundes. Dieses muss finanzielle und zeitliche Entlastungsmassnahmen sowie eine erhöhte Vereinbarkeit von Familie und Beruf enthalten. 19.12.2011, Matthias Kuert Killer, Leiter Sozialpolitik

Mehr gute Arbeit als zentrales Thema für das Parlament

In den nächsten vier Jahren werden sich die Auswirkungen der Demografie auf dem Arbeitsmarkt akzentuieren. Der Arbeitskräftenotstand ist für Travail.Suisse die grösste Herausforderung der demografischen Entwicklung. Nur mit einer Stärkung der Arbeitnehmenden – mit mehr guter Arbeit also – wird die Schweiz Wohlstand und Lebensqualität erhalten können. Travail.Suisse erwartet von der BDP und der glp, dass sie ihre neue Verantwortung wahrnehmen und mithelfen, konstruktiven und mehrheitsfähigen Lösungen zum Durchbruch zu verhelfen. 07.11.2011, Martin Flügel

Eine Kind, eine Zulage - dank Travail.Suisse

Heute hat der Bundesrat die Verordnung zum geänderten Familienzulagengesetz vorgestellt. Ab 2013 erhalten neu auch Kinder von Selbständigerwerbenden in der ganzen Schweiz Kinderzulagen. Dank dem hartnäckigen Einsatz von Travail.Suisse – dem unabhängigen Dachverband von 170‘000 Arbeitnehmenden – gilt nun endlich der Grundsatz „Ein Kind, eine Zulage“. Das zeigt: Sozialer Fortschritt ist machbar. Gleichzeitig ist klar, dass die Höhe der Kinderzulagen die durch Kinder verursachten Kosten nach wie vor nicht deckt. Der Kongress von Travail.Suisse fordert deshalb eine Erhöhung der Familienzulagen auf 350 Franken (Kinderzulagen) und 500 Franken (Ausbildungszulagen). 26.10.2011, Matthias Kuert Killer

Vaterschaftsurlaub: eine wichtige Etappe auf dem Weg zum Elternurlaub

Die Ergebnisse der jährlichen Befragung von Travail.Suisse bei den Arbeitgebern der öffentlichen Hand (Kantone und grosse Städte) zu Elternurlauben und Familienzulagen wurden heute an einer Medienkonferenz in Bern vorgestellt. Die Nationalräte Luc Barthassat (CVP) und Roger Nordmann (SP) und Nationalrätin Marianne Streiff-Feller (EVP) riefen bei dieser Gelegenheit die Gründe in Erinnerung, die sie veranlassen, sich weiterhin für einen einheitlichen bezahlten Vaterschaftsurlaub einzusetzen. Gemeinsam mit Travail.Suisse, der unabhängigen Dachorganisation von 170‘000 Arbeitnehmenden, fordern sie einen bezahlten, durch die Erwerbsersatzordnung finanzierten Vaterschaftsurlaub. 05.05.2011, Valérie Borioli Sandoz

„Ein Kind – eine Zulage“ ist Realität – Sozialer Fortschritt ist machbar

„Für jedes Kind besteht Anspruch auf eine Kinderzulage von mindestens 200 Franken.“ Das ist der erste Satz der parlamentarischen Initiative, die Angeline Fankhauser am 13. März 1991 eingereicht hat. Fast auf den Tag genau zwanzig Jahre später ist dieses Prinzip endlich Realität. Dies dank der Travail.Suisse-Initiative „Für faire Kinderzulagen“, einer zusammen mit der CVP, der SP und den Grünen gewonnenen Referendumsabstimmung sowie einer parlamentarischen Initiative von CSP-Nationalrat Hugo Fasel. 28.03.2011, Martin Flügel

Ein Kind – eine Zulage: Endlich!

„Für jedes Kind besteht Anspruch auf eine Kinderzulage von mindestens 200 Franken.“ Dieser Satz stammt aus der parlamentarischen Initiative, die Angeline Fankhauser am 13. März 1991 eingereicht hat. Fast auf den Tag genau zwanzig Jahre später ist dieser Satz endlich Wirklichkeit geworden. Dies dank der Travail.Suisse-Initiative „Für faire Kinderzulagen“, einer gewonnenen Volksabstimmung sowie einer parlamentarischen Initiative von CSP-Nationalrat Hugo Fasel. 18.03.2011, Martin Flügel

Familienzulagen: „Ein Kind, eine Zulage“ vor Durchbruch

Heute hat sich nach dem Nationalrat auch der Ständerat für den Grundsatz "ein Kind, eine Zulage" ausgesprochen. Travail.Suisse freut sich für die Familien in der Schweiz. Der Dachverband von 170'000 Arbeitnehmenden setzt sich seit langem dafür ein, dass alle Kinder Anspruch auf Familienzulagen erhalten. 01.03.2011, Matthias Kuert Killer

Kinderzulagen: CVP in der Verantwortung für "ein Kind, eine Zulage"

Morgen hat die CVP im Ständerat die Gelegenheit zu beweisen, dass ihr Wahlvertrag mehr als leere Worte darstellt. Als Familienpartei kann sie dafür sorgen, dass der Grundsatz "ein Kind, eine Zulage" endlich verwirklicht wird. Sie muss gewährleisten, dass einzelne Exponenten keine Spielchen zulasten der Familien spielen. 28.02.2011, Matthias Kuert Killer

Familienzulagen: „Ein Kind, eine Zulage“ ist auf Kurs

Im zweiten Anlauf ist heute auch der Ständerat zur Vernunft gekommen und hat dem Prinzip „Ein Kind, eine Zulage“ zugestimmt. Die CVP hat sich an ihre familienpolitische Verantwortung erinnert und das Anrecht für Selbständigerwerbende auf Familienzulagen unterstützt. Der Grundsatz „Ein Kind, eine Zulage“ ist schon länger ein wichtiges Anliegen von Travail.Suisse. Der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden ist sehr erfreut über den heutigen Entscheid. Er wird sich im Rahmen der nun folgenden Detailberatung im Ständerat weiterhin für das Anliegen einsetzen. 16.03.2010, Matthias Kuert Killer

Familienzulagen: „Ein Kind, eine Zulage“ sinnvoll und notwendig

Das Parlament ist sich uneinig darüber, ob auch Selbständigerwerbende für ihre Kinder Zulagen erhalten sollen. Der Nationalrat steht mit Unterstützung der CVP für den Grundsatz „ein Kind, eine Zulage“ ein. Der Ständerat hat hingegen in der Frühlingssession beschlossen, dass Selbständigerwerbende keine Kinder- und Ausbildungszulagen erhalten sollen. Travail.Suisse ist sehr enttäuscht vom Verhalten der CVP im Ständerat: Sie entsagte dem Anliegen die Unterstützung. Travail.Suisse erwartet von der CVP, dass sie ihr Verhalten in der Differenzbereinigung korrigiert und sich als Familienpartei auch im Handeln zu den Familien bekennt. 08.03.2010, Matthias Kuert Killer