mamagenda ist aufgeschaltet! Ein innovatives Tool, um die Mutterschaft am Arbeitsplatz begleiten zu können.

Heute lanciert Travail.Suisse offiziell mamagenda, die digitale Agenda zur Begleitung schwangerer Mitarbeiterinnen am Arbeitsplatz. mamagenda ist für die Frauen wie auch für die Unternehmen von grossem Nutzen und konkretisiert eine gelebte Sozialpartnerschaft. 28.06.2011, Valérie Borioli Sandoz

Weiterarbeiten nach dem Mutterschaftsurlaub?

Viele Arbeitnehmerinnen möchten nach der Geburt eines Kindes weiterarbeiten. Dieses Vorhaben umzusetzen, ist jedoch kein Kinderspiel. Travail.Suisse wird deshalb in den kommenden Monaten eine Kampagne lancieren, die dazu beitragen soll, dass Frauen nach einer Geburt an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Die Kampagne richtet sich an die Arbeitgebenden und nimmt mit dem Start des Projekts «Matern’Active» konkrete Formen an. 24.08.2009, Valérie Borioli Sandoz

Handbuch «InfoMutterschaft»: Neu auf Internet

Das seit mehreren Jahren vergriffene Handbuch «InfoMutterschaft… um Mutterschaft und Erwerbsarbeit in Einklang zu bringen» ist wieder erhältlich – neu in einer moderneren Form. Dank Unterstützung durch das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann kann Travail.Suisse das überarbeitete Handbuch auf der Internetseite veröffentlichen, sowohl auf Französisch als auch auf Deutsch. Die Internetseite bietet ausserdem noch weitere Angebote. 09.12.2008, Valérie Borioli Sandoz

Angriffe auf den Mutterschaftsurlaub unter dem Deckmantel der Gleichstellung

Mutterschaftsurlaube sind keine Ferien. Aus biologischer, emotionaler und zwischenmenschlicher Sicht ist die Zeit nach der Geburt eines Kindes für Familien physisch und psychisch sehr anstrengend. Gewisse Politikerinnen und Politiker sind dennoch der Meinung, dass man den Mutterschaftsurlaub problemlos kürzen kann. Ein oft gehörtes Argument scheint sich von selbst anzubieten: Der Vater muss auch in den Genuss eines Vaterschaftsurlaubs kommen. Folglich schlägt man vor, den Mutterschaftsurlaub zu teilen. Das ist ein regelrechter Angriff auf einen elementaren sozialen Schutz der Frauen – ein Angriff, der dem allgemeinen Trend zur Verlängerung der zu kurzen Mutterschaftsurlaube völlig zuwiderläuft. 24.11.2008, Valérie Borioli Sandoz

Stillzeit gilt als Arbeitszeit – und muss bezahlt werden

Das Gesetz sieht vor, dass junge Mütter ihr Kind nach Wiederaufnahme der Arbeit weiterhin stillen können, sei dies im Betrieb oder ausserhalb. Noch nicht geklärt ist die Frage der Lohnfortzahlung während der Arbeitszeit, die für das Stillen aufgewendet wird. Die Diskussion hat sich zu einem Kampf unter Fachleuten entwickelt. Es ist an der Zeit, sich wieder auf den Sinn des Gesetzes zu konzentrieren und die Entlöhnung dieser Arbeitszeit durch den Arbeitgeber einzufordern. 06.10.2008, Valérie Borioli Sandoz

Der eidgenössische Mutterschaftsurlaub ist das Minimum für alle Frauen

Die kantonalen Verwaltungen haben für ihr weibliches Personal oft grosszügigere Bestimmungen eingeführt, als sie das Bundesgesetz über den Erwerbsersatz bei Mutterschaft vorsieht. Diese grosszügigeren Bestimmungen sind jedoch manchmal an besondere Bedingungen geknüpft, wobei in allen Fällen das eidgenössische Minimum für frisch gebackene Mütter mit Erwerbstätigkeit gewährleistet ist. Dieser Umstand zeigt, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitgeber nach wie vor ausführlich über den Mutterschaftsurlaub informiert werden müssen. 25.08.2008, Valérie Borioli Sandoz

infoMutterschaft: Einige häufige Fragen zu Schwangerschaft und Mutterschaft am Arbeitsplatz

Trotz der Einführung des einheitlichen Mutterschaftsurlaubs ergeben sich im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Mutterschaft immer wieder Fragen zur rechtlichen Situation der Arbeitnehmerinnen. Hier eine Auswahl. 11.12.2006, Bettina Friedli

Diskriminierungen beim bezahlten Mutterschaftsurlaub beenden!

Der einheitliche, bezahlte Mutterschaftsurlaub ist zwar gemäss Gesetz „obligatorisch“, wird aber nicht so behandelt. Travail.Suisse fordert die Schliessung der stossenden Lücken. 13.11.2006, Bettina Friedli

Mutterschaft und Erwerbsarbeit

Wenn Frauen ein Kind kriegen, stecken sie bei der Erwerbsarbeit zurück – mit langfristigen Folgen. Wenn Männer Väter werden, machen sie Karriere. Dies darf nicht so bleiben, fordert Travail.Suisse. 11.09.2006, Anna Christen