Höhere Berufsbildung besser stellen

Die Höhere Berufsbildung (Berufsprüfung, Höhere Fachprüfung, Höhere Fachschule) ist ein wichtiges Weiterbildungsangebot für Personen mit einem Lehrabschluss, aber ohne Maturität. Im Gegensatz zur Hochschulbildung zahlen Arbeitnehmende die höhere Berufsbildung aber weit gehend aus dem eigenen Sack. Für Travail.Suisse muss die Höhere Berufsbildung gegenüber heute besser gestellt werden, insbesondere bei der Finanzierung durch die öffentliche Hand.

Mehr gute Arbeit als zentrales Thema für das Parlament

In den nächsten vier Jahren werden sich die Auswirkungen der Demografie auf dem Arbeitsmarkt akzentuieren. Der Arbeitskräftenotstand ist für Travail.Suisse die grösste Herausforderung der demografischen Entwicklung. Nur mit einer Stärkung der Arbeitnehmenden – mit mehr guter Arbeit also – wird die Schweiz Wohlstand und Lebensqualität erhalten können. Travail.Suisse erwartet von der BDP und der glp, dass sie ihre neue Verantwortung wahrnehmen und mithelfen, konstruktiven und mehrheitsfähigen Lösungen zum Durchbruch zu verhelfen. 07.11.2011, Martin Flügel

Berufsbildung: Übersehene Veränderungen

Die Berufsbildung hat in den letzten zwei Jahrzehnten grosse Veränderungen erfahren. Nicht alle haben diese Veränderungen in ihrem Denken nachvollzogen. So kommt es leider immer wieder vor, dass gut gemeinte Denkanstösse oder Provokationen ihr Ziel massiv verfehlen. Vor allem drei Reformen werden nicht richtig wahrgenommen oder sogar übersehen. 07.11.2011, Bruno Weber-Gobet

Bildungsverachtung oder Verachtung der Berufsbildung?

In seinem Artikel vom 8. Oktober (Tagesanzeiger und Bund) ortet Prof. Philipp Sarasin das Hauptproblem der Bildungspolitik in einer zu tiefen Maturitätsquote. Die vorgebrachten Argumente sprechen aber kaum für eine Erhöhung der gymnasialen Maturitätsquote. Der ganze Artikel bringt zudem eine an Verachtung grenzende Geringschätzung der Berufsbildung, einschliesslich der Fachhochschulen und höheren Berufsbildung, zum Ausdruck. Dies darf nicht unwidersprochen bleiben. 24.10.2011, Martin Flügel

Höhere Fachschulen anerkennen ist ein Gebot der Stunde

„Höhere Fachschulen“ gibt es im Berufsbildungssystem nicht mehr. Seit dem Inkrafttreten des neuen Berufsbildungsgesetzes gibt es nur noch eidgenössisch anerkannte Bildungsgänge der höheren Fachschulen. Diese Lösung führt zu unnötigen administrativen Aufwendungen. Nach Meinung von Travail.Suisse ist es ein Gebot der Stunde, wieder zur Anerkennung von höheren Fachschulen zurückzukehren. 03.10.2011, Bruno Weber-Gobet

Neue Regelung ist finanzierbar

Travail.Suisse fordert, dass die Studierenden der höheren Berufsbildung für ihren Bildungsabschluss nicht mehr bezahlen müssen als Studierende an Hochschulen für einen Bachelor-Abschluss, das heisst etwa Fr. 4680.00 . Die Frage stellt sich: Ist eine solche Regelung überhaupt finanzierbar? Berechnungen von Travail.Suisse zeigen, dass dies überraschenderweise der Fall ist. 16.05.2011, Bruno Weber-Gobet

Höhere Berufsbildung: Probleme und Lösungsvorschläge

Ein Bericht zuhanden der Arbeitsgruppe der Verbundpartner zur Stärkung der höheren Berufsbildung. 16.05.2011, Bruno Weber-Gobet

Alle Studierenden des Tertiär-Bereichs sollen in vergleichbarer Art behandelt werden

Die höhere Berufsbildung ist Teil des Tertiär-Bereichs. Allerdings werden die Studierenden der höheren Berufsbildung nicht gleich behandelt wie die Studierenden der Hochschulen, die den anderen Teil des Tertiär-Bereichs bilden . Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband von 170‘000 Arbeitnehmenden, ist es aber notwendig, dass die Studierenden beider Bereiche in vergleichbarer Weise behandelt werden, auch in Bezug auf die Studiengebühren. 02.05.2011, Bruno Weber-Gobet

Die höhere Berufsbildung braucht neue politische Regelungen

Die höhere Berufsbildung gehört bildungssystematisch wie die Hochschulen dem Tertiär-Bereich an. Die Politik behandelt sie allerdings nicht wie die Hochschulen. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170‘000 Arbeitnehmenden, fordert, dass die höhere Berufsbildung in Zukunft in vergleichbarer Art behandelt wird wie die Hochschulen. 11.04.2011, Bruno Weber-Gobet

Lehrstellenkonferenz 2010: Einführung des „Professional Bachelors“ ernsthaft prüfen

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170‘000 Arbeitnehmenden, unterstützt das Anliegen der Lehrstellenkonferenz, die Höhere Berufsbildung im europäischen Bildungs- und Arbeitsmarkt besser zu positionieren. Dabei darf auch die Titelfrage nicht ausgeblendet werden. Travail.Suisse fordert, dass der Titel „Professional Bachelor“ für Abschlüsse der Höheren Berufsbildung ernsthaft geprüft wird. 25.10.2010, Bruno Weber-Gobet, Martin Flügel

Ein starkes Stück

Der Bundesrat hat die neue Berufsmaturitätsverordnung verabschiedet. Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden, begrüsst diese neue Verordnung. Nach einem langen Suchprozess ist eine Regelung gefunden worden, welche die Berufsmaturität, das duale Berufsbildungssystem und die Fachhochschulen stärkt. 25.06.2009, Bruno Weber-Gobet