Gute Lohnerhöhungen liegen drin!

Gute Lohnerhöhungen liegen drin! Die Schweizer Wirtschaft ist auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Die Lohnrunde 2011 steht im Zeichen der wirtschaftlichen Erholung. Travail.Suisse und die angeschlossenen Verbände Syna, transfair und Hotel & Gastro Union fordern gute Lohnerhöhungen für die Arbeitnehmenden. Das ist wirtschaftlich möglich und konjunkturpolitisch sinnvoll. 02.08.2010, Susanne Blank

Beitragserhöhung in der Arbeitslosenversicherung: Bessere Lösung als 4. AVIG-Revision

Mit dem heute gefällten Entscheid nutzt der Bundesrat seinen Spielraum bezüglich Beitragserhöhung in der Arbeitslosenversicherung voll aus. Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden mit 170'000 Mitgliedern, ist dieses Vorgehen ganz klar die bessere Lösung als die 4. AVIG-Revision. Es bringt eine solide Finanzierung der Arbeitslosenversicherung und verzichtet auf unangebrachten Leistungsabbau. 30.06.2010, Susanne Blank

Managerlöhne: Es hat kein Umdenken stattgefunden

Trotz dem Krisenjahr 2009, sinkenden Umsätzen und Gewinnen sowie Stellenabbau ist der Lohn des durchschnittlichen Konzernleitungsmitglieds um 20 Prozent gestiegen. Ein Umdenken hat demnach bei den Managern kaum stattgefunden. Der Vergleich über mehrere Jahre hinweg lässt schliesslich keinen Zweifel offen. Seit 2002 hat sich die Lohnschere zwischen dem Tiefstlohn und dem Durchschnittslohn pro Konzernleitungsmitglied um 70 Prozent geöffnet. 21.06.2010, Susanne Blank

Managerlöhne 2009: Lerneffekt gleich Null

Die Krise wirkte sich auf die Managerlöhne höchstens kurzfristig dämpfend aus. Gemäss der Managerlohnstudie von Travail.Suisse, dem unabhängigen Dachverband von 170'000 Arbeitnehmenden, öffnet sich die Lohnschere weiter: Im letzten Jahr um durchschnittlich 18 Prozent, in den sieben Jahren seit 2002 um sage und schreibe 70 Prozent. Die stetig ansteigenden Managerlöhne gefährden das wirtschaftliche Erfolgsmodell Schweiz. Es braucht daher grundlegende Veränderungen. Die Stärkung der Aktionäre reicht nicht aus. Um das Lohnkartell aufzubrechen, braucht es eine Personalvertretung im Verwaltungsrat. 21.06.2010, Martin Flügel, Susanne Blank

Bundesrat blauäugig und zynisch

Die hohe Arbeitsbelastung macht heute viele Arbeitnehmende krank und reduziert deren langfristige Leistungsfähgikeit markant. Dadurch entstehen volkswirtschaftliche Kosten von 10 Mia. Franken pro Jahr. Mit seinem Nein zu einer Verbesserung der Ferienregelung weigert sich der Bundesrat, dieses Problem zur Kenntnis zu nehmen. Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband von 170’000 Arbeitnehmenden, ist das zynisch gegenüber den Arbeitnehmenden und wirtschaftspolitisch blauäugig. 18.06.2010, Martin Flügel, Susanne Blank

So viel Schönfärberei!

Das Seco will uns mit seiner heute Morgen ausgegangenen Flut von Pressemitteilungen versichern, dass bezüglich Wirtschaftslage und Arbeitsmarkt alles wieder im grünen Bereich ist. Zu schön, um wahr zu sein? Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170‘000 Arbeitnehmenden, beurteilt die wirtschaftlichen Aussichten etwas skeptischer. Zu zahlreich sind die konjunkturellen Unsicherheitsfaktoren, um auf dem Arbeitsmarkt Entwarnung zu geben. 08.06.2010, Susanne Blank

An den Realitäten des Arbeitsmarktes vorbei

Die 4. Revision der Arbeitslosenversicherung kürzt Grundleistungen im Umfang von über 600 Millionen Franken. Betroffen davon sind in erster Linie die Leute, die ohnehin bereits in flexiblen Arbeitsverhältnissen arbeiten, sowie junge und ältere Arbeitnehmende. Sie verlieren den Anspruch auf Leistungen oder werden früher ausgesteuert. Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden, sind diese Leistungskürzungen völlig unangebracht, denn sie verschönern nur eins: die offiziellen seco-Arbeitslosenzahlen, die aufgrund dieser Revision weiter sinken werden. 07.06.2010, Susanne Blank