Gegen den unseriösen Schuldenabbau und die reine Kostenverschiebung

Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband von 170'000 Arbeitnehmenden, ist die Arbeitslosenversicherung das Gegenstück zum fle-xiblen Arbeitsmarkt in der Schweiz. Damit die Arbeitslosenversicherung diese Rolle übernehmen kann, muss sie gute Leistungen bieten und solid finanziert sein. Mit der 4. AVIG-Revision werden aber die Schulden unseriös abgebaut und ein grosser Teil der Kosten wird nur auf die Kantone und die Gemeinden abschoben. 23.08.2010, Martin Flügel

Gegen den unseriösen Schuldenabbau und die reine Kostenverschiebung in der Arbeitslosenversicherung

Die Flexibilität des Arbeitsmarktes und die guten Leistungen einer solid finanzierten Arbeitslosenversicherung stellen ein sorgfältig austariertes Gleichgewicht dar. Die 4. AVIG-Revision zerstört dieses Gleichgewicht durch einen mutwilligen Leistungsabbau und die Gefährdung der finanziellen Sicherheit. Dazu kommt, dass ein grosser Teil der vermeintlich erzielten Einsparungen als Kosten bei den Kantonen und Gemeinden anfallen. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170‘000 Arbeitnehmenden, lehnt die 4. AVIG-Revision deshalb entschieden ab. 17.08.2010, Martin Flügel

Die Bundespräsidentin streut den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern Sand in die Augen

Heute hat Bundespräsidentin Doris Leuthard den Abstimmungskampf zur 4. AVIG-Revision eröffnet. Erwartungsgemäss hat sie dabei den ungenügenden Schuldenabbau nicht erwähnt. Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband von 170’000 Arbeitnehmenden, ist die Arbeitslosenversicherung das Gegenstück zum flexiblen Arbeitsmarkt in der Schweiz. Dazu muss sie solid finanziert sein. Wenn es 18 Jahre braucht, um die heutigen Schulden zu sanieren, ist das nicht der Fall. 06.08.2010, Martin Flügel

Beitragserhöhung in der Arbeitslosenversicherung: Bessere Lösung als 4. AVIG-Revision

Mit dem heute gefällten Entscheid nutzt der Bundesrat seinen Spielraum bezüglich Beitragserhöhung in der Arbeitslosenversicherung voll aus. Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden mit 170'000 Mitgliedern, ist dieses Vorgehen ganz klar die bessere Lösung als die 4. AVIG-Revision. Es bringt eine solide Finanzierung der Arbeitslosenversicherung und verzichtet auf unangebrachten Leistungsabbau. 30.06.2010, Susanne Blank

An den Realitäten des Arbeitsmarktes vorbei

Die 4. Revision der Arbeitslosenversicherung kürzt Grundleistungen im Umfang von über 600 Millionen Franken. Betroffen davon sind in erster Linie die Leute, die ohnehin bereits in flexiblen Arbeitsverhältnissen arbeiten, sowie junge und ältere Arbeitnehmende. Sie verlieren den Anspruch auf Leistungen oder werden früher ausgesteuert. Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden, sind diese Leistungskürzungen völlig unangebracht, denn sie verschönern nur eins: die offiziellen seco-Arbeitslosenzahlen, die aufgrund dieser Revision weiter sinken werden. 07.06.2010, Susanne Blank

Finanzierung der Arbeitslosenversicherung: Fiasko ohne Ende

Dass sich die Arbeitslosenversicherung finanziell derart in Schieflage befindet, ist auf zu optimistische Annahmen im Rahmen der 3. Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes und auf das lange Aufschieben von Sanierungsmassnahmen des Bundesrates zurückzuführen. Die 4. Revision fährt mit dieser Nachlässigkeit fort: Das Parlament verzichtet auf eine rasche und nachhaltige Schuldensanierung und zieht die Sanierung mit halbherzigen Massnahmen über 18 Jahre bis mindestens ins Jahr 2029 hinaus. 03.05.2010, Susanne Blank

4. Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes: Arbeitslosenversicherung aushöhlen – Nein!

Auch nach der letzten Differenzbereinigung im Ständerat bleibt die 4. Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes ungerecht und unseriös. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, will dieser Entwicklung nicht tatenlos zusehen und ergreift das Referendum gegen die 4. Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes. 15.03.2010, Martin Flügel, Susanne Blank

Nationalrat schwenkt ein – Vorlage bleibt ungenügend

Offensichtlich steckt den Bürgerlichen der Schrecken des letzten Abstimmungssonntags zu wenig tief in den Knochen: Zwar hat der Nationalrat bei der Zweitlesung der Arbeitslosenversicherungsrevision auf die etwas moderatere Schiene des Ständerates eingeschwenkt. Dennoch bleibt der vorgesehene Leistungsabbau in Zeiten höchster Arbeitsmarktkrise unakzeptabel. Gleichzeitig hat das Parlament es unterlassen, ein seriöses Sanierungskonzept für den milliardenhoch verschuldeten Arbeitslosenversicherungsfonds zu beschliessen. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, bleibt dabei und ergreift das Referendum. 10.03.2010, Martin Flügel, Susanne Blank