Lohnerhöhungen trotz Krise!

Trotz Wirtschaftskrise und steigender Arbeitslosigkeit sind Lohnerhöhungen für die Verbände von Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden, kein Tabu. Lohnerhöhungen stützen den privaten Konsum, den wichtigsten Wachstumsfaktor der Schweizer Volkswirtschaft. Allerdings gehen die Verbände von Travail.Suisse auch dieses Jahr differenziert vor und berücksichtigen bei ihren Forderungen die Situation jeder einzelnen Branche bzw. jedes einzelnen Betriebs. 03.08.2009, Arno Kerst, Eric Dubuis, Peter Heiri, Susanne Blank

Sonntagsarbeit: Es geht um unsere Freizeit, nicht um Arbeitsplätze!

Am 27. November 2005 stimmen wir über die Beibehaltung eines möglichst freien Sonntags und somit mehr Lebensqualität ab. Die Befürworter der Ausweitung der Sonntagsarbeit spielen auf der erwarteten Klaviatur. Sie verbreiten Angst, indem sie behaupten, bei einem Nein würden Arbeitsplätze verloren gehen und die Konsumentinnen und Konsumenten könnten am Sonntag nicht mehr auf Bahnhöfen einkaufen. Diese Argumente sind auch dann falsch, wenn ein Bundesrat und der SBB-Chef sie verkünden. 10.10.2005, Arno Kerst

Sonntagsarbeit: Wir lassen uns keine Bären aufbinden

Am letzten Mai-Sonntag fand in Zürich ein Sonntagsverkauf zum Start in den «Teddy-Summer» statt. Dabei wurde einmal mehr klar: Der Franken kann nur einmal ausgegeben werden. 29.08.2005, Arno Kerst

Referendum gegen die Ausweitung der Sonntagsarbeit zustande gekommen: Ja, am Sonntag. Denn da haben wir frei!

Am 25. Januar 2005 hat Travail.Suisse, gemeinsam mit dem SGB, das Referendum gegen die Ausweitung der Sonntagsarbeit eingereicht. Es gibt gute rechtliche, soziale und wirtschaftliche Gründe, sich gegen mehr Sonntagsarbeit zu wehren. In erster Linie jedoch sind die Unterschriften zusammengekommen, weil eine Mehrheit der Bevölkerung den Sonntag als kollektiven Ruhe-, Freizeit- und Familientag beibehalten will. 14.02.2005, Arno Kerst

Herabsetzung des Jugendschutzalters im Arbeitsgesetz - Bundesrat handelt kurzsichtig

Der Bundesrat hat sich heute für die Herabsetzung des arbeitsrechtlichen Jugendschutzalters auf 18 Jahre ausgesprochen. Travail.Suisse, die Dachorganisation der Arbeitnehmenden, ist enttäuscht, dass sich die Landesregierung dem Druck der Arbeitgeber und Kantone gebeugt hat, und der Arbeitnehmerschutz einmal mehr für kurzsichtige wirtschaftliche Interessen aufgeweicht werden soll. 17.11.2004, Arno Kerst