Die Umverteilung von unten nach oben stoppen

Die Ausgestaltung des Steuersystems muss sich an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit orientieren. Deshalb lehnt Travail.Suisse die aktuellen Projekte, welche die Steuerlast von den hohen Einkommen zu den tiefen Einkommen sowie von Kapitalerträgen zu den Einkommen verschieben ab. Ebenfalls muss dem ausufernden Steuerwettbewerb unter den Kantonen Einhalt geboten werden.

Ja zu mehr Steuergerechtigkeit für alle

Der Vorstand von Travail.Suisse hat sich einstimmig für die Steuergerechtigkeits-Initiative ausgesprochen, über die das Schweizer Volk am 28. November abstimmen wird. Ein Ja zu dieser Initiative hätte auch eine Signalwirkung und würde weiteren Steuervorlagen wie einheitlichem MWST-Satz, Beibehaltung der Steuerpauschalen oder Senkung der Unternehmensgewinnsteuern einen Riegel schieben. 08.11.2010, Denis Torche

Ein JA für mehr Steuergerechtigkeit

Ja zur Steuergerechtigkeitsinitiative, Nein zur Ausschaffungsinitiative und deren Gegenvorschlag: So lauten die Parolen von Travail.Suisse, der unabhängigen Dachorganisation von 170‘000 Arbeitnehmenden, im Hinblick auf die Abstimmungen vom 28. November 2010. Der Vorstand von Travail.Suisse hat diese Beschlüsse an seiner Sitzung vom 13. Oktober 2010 in Bern gefasst. 14.10.2010, Martin Flügel

Eine inakzeptable Belastung für die Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen

Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation von 170'000 Arbeitnehmenden, lehnt einen einheitlichen Mehrwertsteuersatz von 6,2 Prozent kategorisch ab. Ein solcher Einheitssatz würde die Belastung der Haushalte mit mittleren und tiefen Einkommen, insbesondere jene mit Kindern, massiv erhöhen. 24.06.2010, Denis Torche

Die zunehmende Mobilität bewältigen und die Infrastruktur bei der öffentlichen Hand belassen

Zur Bewältigung der wachsenden Mobilität müssen öffentliche Verkehrsmittel und die sanfte Mobilität gefördert, aber auch Massnahmen zur Verlangsamung dieses Wachstums geprüft werden. Allgemein muss die Infrastruktur im Besitz der öffentlichen Hand bleiben. Dies gewährleistet gleichzeitig wirtschaftliche Effizienz, einen zuverlässigen Service public und Umweltverträglichkeit. 23.11.2009, Denis Torche

Sondersession des Ständerates zu den Steuervorlagen: Mehr Handlungsspielraum für das 3. Konjunkturpaket

Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden, begrüsst die Entscheidung des Ständerates, die Steuervorlagen nicht bereits am 1. Januar 2010, sondern erst auf Anfang 2011 in Kraft zu setzen. Das eröffnet einen grösseren Spielraum für das 3. Konjunkturpaket, über das die eidgenössischen Räte in der Herbstsession diskutieren werden. 11.08.2009, Denis Torche

Ein Schritt in die richtige Richtung, aber es sind mehr Mittel nötig

Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden, nimmt mit Befriedigung zur Kenntnis, dass der Bundesrat die steuerliche Belastung von Familien im Bereich der Bundessteuer senken will und dafür einen Elterntarif einführen will. Es sind indes grössere Entlastungen nötig. 20.05.2009, Denis Torche

Für substanziellere Steuererleichterungen für Familien

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, setzt sich für die steuerliche Entlastung von Familien mit Kindern ein und macht sich in diesem Zusammenhang für den Elterntarif stark. Travail.Suisse fordert aber eine Reduktion von 400 statt 170 Franken pro Kind auf dem Steuerbetrag. Dafür müssen zusätzliche 300 Millionen Franken bereit gestellt werden. 14.04.2009, Denis Torche

Familien mit mittleren Einkommen entlasten!

Die Vernehmlassung zur steuerlichen Entlastung von Familien mit Kindern sieht die Einführung eines neuen Tarifs vor, nämlich des Elterntarifs. Dieses «neue Familienmodell» ist der Kombinationslösung vorzuziehen, denn es begünstigt mittelständische Familien mit Kindern etwas mehr. 23.02.2009, Denis Torche