Swatch: Konzernleitung hebt ab

Die Lohnschere der Konzernleitung des Bieler Uhrenkonzerns Swatch hat sich um 33 Prozent geöffnet und erreicht einen neuen Höchstwert. CEO Nick Hayek steigerte seine Vergütung erheblich auf stolze 6 Millionen Franken. Die Entwicklung des Mindestlohnes ihrerseits ist klar ungenügend. 31.05.2011, Manuel Hubacher & Susanne Blank

Swiss Life: Boni steigen steil an und Lohnschere öffnet sich wieder

Obwohl bei Swiss Life die Basissaläre der Konzernleitungsmitglieder gesunken sind, steigt dank höherer Boni die durchschnittliche Vergütung. In der Folge öffnet sich die Lohnschere wieder um bis zu 37 Prozent. 05.05.2011, Manuel Hubacher & Susanne Blank

Credit Suisse: Weniger ist immer noch zu viel

Nach der skandalösen Lohnschere im 2009 hat sich diese 2010 wieder geschlossen. Die Credit Suisse hat ihre alten Boniprogramme mit Hebelwirkung abgeschafft. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Doch es müssen noch weitere folgen, denn noch immer sind die Vergütungen jenseits von Gut und Böse. 29.04.2011, Manuel Hubacher & Susanne Blank

UBS: Villiger zahlt Höchstvergütung an Investmentbanker

Für die UBS gehört die Finanzkrise der Geschichte an: Die Grossbank erzielte 7.5 Milliarden Franken Gewinn. Doch das Problem der hohen Managervergütungen bleibt weiterhin bestehen. Die Grossbank verspielt auf diese Art und Weise ihre Glaubwürdigkeit. 28.04.2011, Manuel Hubacher & Susanne Blank

Swisscom: Managerlöhne steigen – Mindestlohn stagniert

Seit 2002 kennen die Managersaläre bei der Swisscom grundsätzlich nur eine Richtung: Nach oben. Gegen diesen Trend kontrastiert die sonstige Lohnentwicklung beim ehemaligen Staatsbetrieb. Der Mindestlohn wurde seit fünf Jahren nicht mehr angehoben und die Lohnverhandlungen im 2009 sowie im 2010 standen jeweils kurz vorm Scheitern. In diesem Licht ist die immer grösser werdende Lohnschere nicht zu rechtfertigen. 20.04.2011, Manuel Hubacher & Susanne Blank

Nestlé: Die Lohnschere öffnet sich wieder deutlich

Die Konzernleitungsmitglieder von Nestlé verdienten 2010 im Schnitt deutlich mehr als noch 2009. Die Managerlohnstudie von Travail.Suisse zeigt: Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre fort und die Lohnschere öffnet sich immer mehr. 14.04.2011, Manuel Hubacher & Susanne Blank

Sprunghafter Anstieg der Lohnschere bei Ascom

Die Krise bei der Ascom scheint definitiv überwunden. Zum vierten Mal in Folge steigt der Umsatz, und der Konzern kann einen regelrechten Gewinnschub verzeichnen. Doch mit den steigenden Gewinnen steigt ebenfalls das Salär der Manager. Die Lohnschere bei der Ascom öffnet sich um bis zu 57 Prozent. Das ist zu viel. 13.04.2011, Manuel Hubacher & Susanne Blank

Zurich: Lohnschere schliesst sich. Vorläufig?

Reingewinn und Umsatz sind 2010 beim Versicherungskonzern Zurich zurückgegangen. Auch die Lohnscheren haben sich geschlossen. Das ist nicht nur auf das schlechtere Ergebnis, sondern auch auf die personellen Veränderungen an der Konzernspitze zurückzuführen. Am Vergütungssystem an und für sich hat sich indes nichts verändert. 31.03.2011, Manuel Hubacher & Susanne Blank

Roche: Höheres Basissalär kompensiert tiefere Boni

Der Pharmakonzern Roche hat die Erwartungen seiner Anleger nicht erfüllt. Dank dem bekannten Trick „Erhöhung des Basissalärs“ muss die Konzernleitung trotz sinkenden Boni aber keine Lohneinbussen hinnehmen. Um Salärexzesse im Verwaltungsrat zu mindern, wurde für Franz Humer eine Obergrenze von 11 Millionen Franken definiert. 01.03.2011, Manuel Hubacher & Susanne Blank

Novartis: Trotz kleinerer Lohnschere keine neue Bescheidenheit

Zum ersten Mal seit 2003 schliesst sich bei Novartis die Lohnschere der Geschäftsleitung. Der Grund dafür ist aber nicht etwa eine neue Bescheidenheit. Es ist allein die längst überfällige Aufgabe des Doppelmandates CEO-VR-Präsident durch Daniel Vasella, die zu grossen Veränderungen im Vergütungsgefüge von Novartis führt. 22.02.2011, Manuel Hubacher & Susanne Blank