Beschäftigung und gute Löhne für alle

Travail.Suisse will Beschäftigung und gute Löhne für alle, weil Erwerbsarbeit mit einem anständigen Lohn einen wichtigen Beitrag zum Wohlstand für alle leistet, die Entscheidungsfreiheit des Einzelnen erhöht und der Integration in die und der Partizipation an der Gesellschaft förderlich ist. Travail.Suisse will gute Arbeitsbedingungen und genügend Ferien und Freizeit, weil die Arbeitsbedingungen, die Ferien und die Freizeit einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung von Gesundheit und Wohlbefinden leisten und genügend Freiräume zur eigenen Lebensgestaltung bieten sollen.

Gute Lohnerhöhungen liegen drin!

Gute Lohnerhöhungen liegen drin! Die Schweizer Wirtschaft ist auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Die Lohnrunde 2011 steht im Zeichen der wirtschaftlichen Erholung. Travail.Suisse und die angeschlossenen Verbände Syna, transfair und Hotel & Gastro Union fordern gute Lohnerhöhungen für die Arbeitnehmenden. Das ist wirtschaftlich möglich und konjunkturpolitisch sinnvoll. 02.08.2010, Susanne Blank

Globalisierung des Arbeitsmarktes macht Stärkung der Arbeitnehmenden nötig

Die Globalisierung verändert das Angebot und die Nachfrage auf dem Schweizer Arbeitsmarkt. Zum einen erhöht sie die Konkurrenz zwischen den Arbeitnehmenden. Das führt zu steigendem Druck auf Löhne und Arbeitsbedingungen und macht flankierende Massnahmen notwendig. Zum anderen beschleunigt die Globalisierung den Strukturwandel, was zu einer steigenden Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitnehmenden mit höherem Qualifikationsniveau führt. Damit das vorhandene Arbeitsangebot dieser Entwicklung folgen kann, brauchen wir in der Schweiz ein Weiterbildungsobligatorium. Die Globalisierung macht also eine Stärkung der Arbeitnehmenden nötig. 21.06.2010, Martin Flügel

Managerlöhne: Es hat kein Umdenken stattgefunden

Trotz dem Krisenjahr 2009, sinkenden Umsätzen und Gewinnen sowie Stellenabbau ist der Lohn des durchschnittlichen Konzernleitungsmitglieds um 20 Prozent gestiegen. Ein Umdenken hat demnach bei den Managern kaum stattgefunden. Der Vergleich über mehrere Jahre hinweg lässt schliesslich keinen Zweifel offen. Seit 2002 hat sich die Lohnschere zwischen dem Tiefstlohn und dem Durchschnittslohn pro Konzernleitungsmitglied um 70 Prozent geöffnet. 21.06.2010, Susanne Blank

Gesamtarbeitsvertragliche Ferienansprüche im Industrie-Sektor

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, führt die umfangreichen Untersuchungen zu den Ferienansprüchen in Gesamtarbeitsverträgen (GAV) von Branchen und Unternehmen weiter. Insgesamt wurden über 220 GAV mit mehr als 1'330'000 Unterstellten erfasst. Klare Trends sind allerdings schwer auszumachen. Dies bestätigt auch der nachfolgende Blick auf ein-zelne Vertragswerke und Wirtschaftszweige im 2. Sektor. 19.04.2010, Eva Linder