Qualitativ hoch stehende Aus- und Weiterbildung

Travail.Suisse steht ein für eine qualitativ hoch stehende Aus- und Weiterbildung. Denn Bildung schafft Lebensqualität für die einzelnen Personen wie für die Gesellschaft insgesamt. Dies indem der Einzelne durch Bildung mehr Gestaltungs- und Lebensmöglichkeiten erhält wie auch durch qualifizierte Arbeit die wirtschaftliche Produktivität steigert.

Ein Schritt in die richtige Richtung

Der Bundesrat sieht vor, die Beiträge an die Durchführung der eidgenössischen Prüfungen zu erhöhen, von heute 25 Prozent auf zukünftig 60 bis maximal 80 Prozent. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170‘000 Arbeitnehmenden, begrüsst diese Absicht des Bundesrates. 04.04.2012, Bruno Weber-Gobet

Veradministrierung der Fachhochschulen: Die Politik muss endlich tätig werden

Schon vor vier Jahren hat Travail.Suisse mit dem Fachhochschuldozierendenverband FH-CH auf das Problem der Veradministrierung der Fachhochschulen hingewiesen. Leider ist seither von der Politik nichts unternommen worden, um dieses Problem zu entschärfen. Im Gegenteil: Travail.Suisse muss leider feststellen, dass die Veradministrierung bei den Fachhochschulen weiter fortgeschritten ist. 23.04.2012, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik

Finanzierung der Weiterbildung als Knackpunkt

Familienfrauen, die nach einem langjährigen Erwerbsunterbruch wieder ins Berufsleben zurückkehren wollen, haben oft einen Bedarf an beruflich-fachlicher Weiterbildung. Oft verfügen sie nicht über die finanziellen Ressourcen, um eine Weiterbildung selbst zu finanzieren. Nur eine Minderheit kann für eine beschränkte Dauer Leistungen der Arbeitslosenversicherung beziehen. Bei der Mehrheit der Kantone ist diese Gruppe nicht stipendienberechtigt und die Finanzierung über Stiftungsgelder ist aufwändig. Viele Frauen verzichten deshalb auf eine Weiterbildung und nehmen letztlich eine Stelle unter ihren erworbenen Qualifikationen an. 07.05.2012, Angela Zihler, Co-Leiterin Projekt Expérience ReProf

Projekt „Zukunft statt Herkunft“ gut aufgegleist

Ende 2008 wurde die Webseite www.zukunftstattherkunft.ch aufgeschaltet. Sie richtet sich an Lehrbetriebe, insbesondere an Klein- und Kleinstbetriebe, die den Grossteil der Lehrstellen anbieten. Die Webseite thematisiert zum einen die Diskriminierung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund bei der Lehrstellenvergabe. Zum anderen stellt sie den Lehrbetrieben einen Leitfaden für eine faire Selektion zur Verfügung (siehe Infobox). Im 2009 hat Travail.Suisse das Projekt mit Erfolg bei den anvisierten Lehrbetrieben bekannt gemacht. 08.03.2010, Angela Zihler