Médias – Conférences de presse

Oui à la libre circulation des personnes: des contrôles qui ont fait leurs preuves au lieu d’expérimentations incontrôlables

Travail.Suisse, l’organisation faîtière indépendante des travailleurs et travailleuses, dit oui à la reconduction et à l’extension de la libre circulation des personnes avec l’UE. Un oui à la libre circulation des personnes est d’autant plus important pour les travailleuses et travailleurs que la situation économique devient de plus en plus difficile. Seul un oui va permettre de contrôler et protéger en pleine récession les salaires et les conditions de travail. En outre, les accords bilatéraux renforcent la probabilité de voir la crise et le chômage se résorber plus rapidement. suite

Les travailleuses et travailleurs craignent pour leur emploi et ont peur de la concurrence. Ces préoccupations sont à prendre au sérieux. Mais pour Travail.Suisse, ces temps difficiles sur le plan économique charrient justement aussi de bons arguments en faveur de la libre circulation des personnes.

Au lieu de promesses creuses, des instruments qui ont fait leurs preuves
L ‘UDC promet aux travailleuses et travailleurs que leur non va permettre d’éliminer sur le marché du travail la concurrence étrangère. Mais c’est une promesse creuse. Il est difficile de savoir ce que signifierait un non à la libre circulation des personnes, en considération de l’accès au marché suisse du travail. Les conséquences pour les travailleurs et travailleuses sont totalement imprévisibles. En disant oui à la libre circulation des personnes, Travail.Suisse veut maintenir les contrôles du marché du travail qui ont fait leurs preuves et combattre avec efficacité une détérioration des conditions de travail, justement en ces temps difficiles qui s’annoncent, où la pression sur les salaires et les conditions de travail est encore plus forte.

Endiguer la crise – garantir des places de travail
Nous pouvons présumer aujourd’hui que la situation sur le marché suisse du travail va s’améliorer en l’espace d’un à deux ans. Par contre, si les accords bilatéraux sont rompus, nous devons nous attendre à ce que le ralentissement conjoncturel débouche sur une crise structurelle et à ce qu’une longue période de chômage élevé touche la Suisse, ce qui ne serait pas dans l’intérêt des travailleuses et travailleurs.

Annexe Dimension

PK 151208 Text f M. Fluegel.doc 32 KB

PK 151208 Text f K. Regotz.doc 101 KB

Argumentarium f Abstimmung Personenfreizügigkeit Februar 2009.doc 628 KB

15 décembre 2008, Martin Flügel, Président Drucker-icon

L’avenir prime sur l‘origine!

Avec www.avenirorigine.ch, Travail.Suisse et la SEC suisse ont élaboré un nouvel outil qui met à disposition des entreprises formatrices des conseils pratiques afin d’éviter de discriminer des jeunes d’origine étrangère lors de la sélection des apprenti-e-s. Travail.Suisse et la SEC suisse ont présenté ce projet au public aujourd’hui à Berne. suite

Bei gleichen schulischen Leistungen haben Jugendliche mit ungewohnten, ausländischen Namen deutlich schlechtere Karten bei der Lehrstellensuche als ihre Schweizer Kollegen und Kolleginnen. Die Jugendlichen ausländischer Herkunft stehen im Verdacht, im Betrieb spezielle Probleme zu verursachen, obwohl das nachgewiesenermassen nicht der Fall ist.

Volkswirtschaftliche Ressourcenverschwendung

Die Diskriminierung hat Folgen. Natürlich für die Betroffenen selbst, aber auch für Wirt-schaft und Gesellschaft: Aus nicht oder schlecht ausgebildeten Jugendlichen werden aller Voraussicht nach schlecht qualifizierte Arbeitnehmende mit tiefem Einkommen und hohem Risiko von Arbeitslosigkeit, Invalidität und gesundheitlichen Problemen. Die Folgekosten für die Gesellschaft sind enorm.

Auch die Wirtschaft ist betroffen. Sie bildet nicht die geeignetsten Jugendlichen aus und der bereits heute prognostizierte Fachkräftemangel wird durch die Diskriminierung und den Verzicht auf das Potenzial der Jugendlichen ausländischer Herkunft verschärft.

Demographie akzentuiert die Folgen

In naher Zukunft wird der Anteil Jugendlicher ausländischer Herkunft an den Schulabgänger/innen auf gut einen Drittel steigen, im städtischen Umfeld sogar weit darüber hinaus. Wenn die Lehrbetriebe ihr Verhalten nicht ändern, sind in absehbarer Zeit grosse Teile der Schulabgänger/innen von Diskriminierung betroffen.

Plattform Zukunft statt Herkunft

Travail.Suisse und KV Schweiz wollen aktiv gegen die Diskriminierung vorgehen und haben das Projekt „Zukunft statt Herkunft“ lanciert. Auf www.zukunftstattherkunft.ch finden Lehrmeister/innen einen praktischen Werkzeugkasten für eine faire Lehrlingsselektion. Checklisten helfen, ein Verfahren, das auf die Zukunft statt auf die Herkunft setzt, durchzuführen. Es werden in einem Video und mit Porträts positive Beispiele aus dem Betriebsalltag gezeigt. Weiter werden Vorbehalte entkräftet und es wird dargelegt, warum sich eine faire Lehrlingsselektion für den Betrieb lohnt.

Branchenverbände sowie Bund und Kantone gefordert

Travail.Suisse und KV Schweiz fordern die Branchenverbände und Lehrbetriebe auf, innovative Projekte wie „Zukunft statt Herkunft“ und anonymisierte Bewerbungsplattfor-men wie www.we-are-ready.ch zu propagieren, in bestehende Informationsangebote zu integrieren und zu benutzen. Bund und Kantone sollen mit gutem Beispiel vorangehen, indem sie sich für die eigene Ausbildungstätigkeit eine Quote von mindestens 25 Prozent Lehrverträgen mit Jugendlichen ausländischer Herkunft vorgeben.

Nur durch gemeinsame Aktivitäten der Gewerkschaften, Branchenverbände, Betriebe und der öffentlichen Hand wird es gelingen, das Pulverfass Diskriminierung von Jugendlichen ausländischer Herkunft zu entschärfen.

Annexe Dimension

PK 201108 f Communiqué 0.doc 67 KB

PK 201108 Text f M. Flügel 0.doc 43 KB

PK 201108 Text f M Kuert 0.doc 32 KB

PK 201108 Text f R. Halbright 0.doc 267 KB

PK 201108 Text f A. Ruckstuhl 0.doc 118 KB

PK 201108 Text f P. Kyburz.doc 116 KB

20 novembre 2008, Martin Flügel, Président et Matthias Kuert Killer, Responsable politique sociale Drucker-icon

L’avenir prime sur l‘origine!

Avec www.avenirorigine.ch, Travail.Suisse et la SEC suisse ont élaboré un nouvel outil qui met à disposition des entreprises formatrices des conseils pratiques afin d’éviter de discriminer des jeunes d’origine étrangère lors de la sélection des apprenti-e-s. Travail.Suisse et la SEC suisse ont présenté ce projet au public aujourd’hui à Berne. suite

Bei gleichen schulischen Leistungen haben Jugendliche mit ungewohnten, ausländischen Namen deutlich schlechtere Karten bei der Lehrstellensuche als ihre Schweizer Kollegen und Kolleginnen. Die Jugendlichen ausländischer Herkunft stehen im Verdacht, im Betrieb spezielle Probleme zu verursachen, obwohl das nachgewiesenermassen nicht der Fall ist.

Volkswirtschaftliche Ressourcenverschwendung

Die Diskriminierung hat Folgen. Natürlich für die Betroffenen selbst, aber auch für Wirt-schaft und Gesellschaft: Aus nicht oder schlecht ausgebildeten Jugendlichen werden aller Voraussicht nach schlecht qualifizierte Arbeitnehmende mit tiefem Einkommen und hohem Risiko von Arbeitslosigkeit, Invalidität und gesundheitlichen Problemen. Die Folgekosten für die Gesellschaft sind enorm.

Auch die Wirtschaft ist betroffen. Sie bildet nicht die geeignetsten Jugendlichen aus und der bereits heute prognostizierte Fachkräftemangel wird durch die Diskriminierung und den Verzicht auf das Potenzial der Jugendlichen ausländischer Herkunft verschärft.

Demographie akzentuiert die Folgen

In naher Zukunft wird der Anteil Jugendlicher ausländischer Herkunft an den Schulabgänger/innen auf gut einen Drittel steigen, im städtischen Umfeld sogar weit darüber hinaus. Wenn die Lehrbetriebe ihr Verhalten nicht ändern, sind in absehbarer Zeit grosse Teile der Schulabgänger/innen von Diskriminierung betroffen.

Plattform Zukunft statt Herkunft

Travail.Suisse und KV Schweiz wollen aktiv gegen die Diskriminierung vorgehen und haben das Projekt „Zukunft statt Herkunft“ lanciert. Auf www.zukunftstattherkunft.ch finden Lehrmeister/innen einen praktischen Werkzeugkasten für eine faire Lehrlingsselektion. Checklisten helfen, ein Verfahren, das auf die Zukunft statt auf die Herkunft setzt, durchzuführen. Es werden in einem Video und mit Porträts positive Beispiele aus dem Betriebsalltag gezeigt. Weiter werden Vorbehalte entkräftet und es wird dargelegt, warum sich eine faire Lehrlingsselektion für den Betrieb lohnt.

Branchenverbände sowie Bund und Kantone gefordert

Travail.Suisse und KV Schweiz fordern die Branchenverbände und Lehrbetriebe auf, innovative Projekte wie „Zukunft statt Herkunft“ und anonymisierte Bewerbungsplattfor-men wie www.we-are-ready.ch zu propagieren, in bestehende Informationsangebote zu integrieren und zu benutzen. Bund und Kantone sollen mit gutem Beispiel vorangehen, indem sie sich für die eigene Ausbildungstätigkeit eine Quote von mindestens 25 Prozent Lehrverträgen mit Jugendlichen ausländischer Herkunft vorgeben.

Nur durch gemeinsame Aktivitäten der Gewerkschaften, Branchenverbände, Betriebe und der öffentlichen Hand wird es gelingen, das Pulverfass Diskriminierung von Jugendlichen ausländischer Herkunft zu entschärfen.

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PK 201108 Text f M. Flügel 0.doc 43 KB

PK 201108 Text f M Kuert 0.doc 32 KB

PK 201108 Text f R. Halbright 0.doc 267 KB

PK 201108 Text f A. Ruckstuhl 0.doc 118 KB

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20 novembre 2008, Martin Flügel, Président et Matthias Kuert Killer, Responsable politique sociale Drucker-icon

Des hausses salariales – pour que le moteur de la croissance continue à tourner

Lorsque la croissance économique ralentit, la consommation privée devient le principal soutien de la conjoncture. Voilà pourquoi Travail.Suisse, l’organisation faîtière des travailleurs, revendique des hausses de salaire substantielles pour les travailleuses et les travailleurs. Il faut compenser la perte de pouvoir d’achat et rattraper le retard salarial. Les augmentations doivent être généralisées, afin que tous les travailleurs et travailleuses en bénéficient. suite

Travail.Suisse et les syndicats Syna, Hotel & Gastro Union et transfair revendiquent des augmentations salariales substantielles. Pour les raisons suivantes :

Renforcer la conjoncture : La consommation privée constitue le principal soutien d’une croissance économique affaiblie. Pour que le moteur de la croissance continue de tourner à plein régime, il faut l’huiler avec des hausses salariales substantielles.
Maintenir le pouvoir d’achat : La perte du pouvoir d’achat doit être compensée en intégralité. Les salaires doivent être augmentés en conséquence. En outre, la compensation automatique du renchérissement doit être instaurée à nouveau.
Rattraper le retard salarial: Les travailleurs doivent récolter leur part de l’essor qu’ils ont porté. La hausse de la productivité doit être récompensée, sous forme de hausses des salaires réels.
Ajuster les taux d’accroissement salarial : Il faut lutter contre l’aggravation de l’écart salarial. Les salaires des travailleuses et des travailleurs doivent augmenter dans les mêmes proportions que ceux des cadres et des top-managers.
La bonne voie est celle des augmentations générales des salaires : À bas les systèmes salariaux opaques et injustes, vive les hausses de salaire régulières. Les classes salariales moyennes doivent faire l’objet d’une attention privilégiée.
Des augmentations de salaire substantielles : Pour 2009, des augmentations des salaires nominaux de 4 à 5 pour cent ou bien une augmentation des salaires réels de 1,5 à 2,5 pour cent (après déduction du renchérissement annuel 2008 de 2,5 pour cent) sont justifiées.

Annexe Dimension

PK 040808 Text f S. Blank.doc 51 KB

PK 040808 Text f A. Kerst.doc 129 KB

PK 040808 Text f H. Gerber.doc 90 KB

PK 040808 Text f E. Dubuis.doc 36 KB

04 août 2008, Susanne Blank, Responsable politique économique Drucker-icon

Des hausses salariales – pour que le moteur de la croissance continue à tourner

Lorsque la croissance économique ralentit, la consommation privée devient le principal soutien de la conjoncture. Voilà pourquoi Travail.Suisse, l’organisation faîtière des travailleurs, revendique des hausses de salaire substantielles pour les travailleuses et les travailleurs. Il faut compenser la perte de pouvoir d’achat et rattraper le retard salarial. Les augmentations doivent être généralisées, afin que tous les travailleurs et travailleuses en bénéficient. suite

Travail.Suisse et les syndicats Syna, Hotel & Gastro Union et transfair revendiquent des augmentations salariales substantielles. Pour les raisons suivantes :

Renforcer la conjoncture : La consommation privée constitue le principal soutien d’une croissance économique affaiblie. Pour que le moteur de la croissance continue de tourner à plein régime, il faut l’huiler avec des hausses salariales substantielles.
Maintenir le pouvoir d’achat : La perte du pouvoir d’achat doit être compensée en intégralité. Les salaires doivent être augmentés en conséquence. En outre, la compensation automatique du renchérissement doit être instaurée à nouveau.
Rattraper le retard salarial: Les travailleurs doivent récolter leur part de l’essor qu’ils ont porté. La hausse de la productivité doit être récompensée, sous forme de hausses des salaires réels.
Ajuster les taux d’accroissement salarial : Il faut lutter contre l’aggravation de l’écart salarial. Les salaires des travailleuses et des travailleurs doivent augmenter dans les mêmes proportions que ceux des cadres et des top-managers.
La bonne voie est celle des augmentations générales des salaires : À bas les systèmes salariaux opaques et injustes, vive les hausses de salaire régulières. Les classes salariales moyennes doivent faire l’objet d’une attention privilégiée.
Des augmentations de salaire substantielles : Pour 2009, des augmentations des salaires nominaux de 4 à 5 pour cent ou bien une augmentation des salaires réels de 1,5 à 2,5 pour cent (après déduction du renchérissement annuel 2008 de 2,5 pour cent) sont justifiées.

Annexe Dimension

PK 040808 Text f S. Blank.doc 51 KB

PK 040808 Text f A. Kerst.doc 129 KB

PK 040808 Text f H. Gerber.doc 90 KB

PK 040808 Text f E. Dubuis.doc 36 KB

04 août 2008, Susanne Blank, Responsable politique économique Drucker-icon