Themen – Arbeit – Arbeitsmarkt

Strategie Nachhaltige Entwicklung 2007: Die Bedeutung der Arbeitsplätze besser erkennen

Ein Evaluationsbericht zog kürzlich Bilanz aus der Strategie Nachhaltige Entwicklung 2002 . Der Bundesrat erneuert die Strategie in diesem Jahr. Travail.Suisse erwartet dabei von der Landesregierung, dass sie die strukturellen Lücken schliesst und den Beitrag der Arbeitgeber und Arbeitnehmer an die nachhaltige Entwicklung nicht ausser Acht lässt.

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PD Strategie Nachhaltige Entwicklung.doc 41 KB

29. Januar 2007, Denis Torche, Leiter Umwelt-, Steuer- und Aussenpolitik Drucker-icon

Strategie Nachhaltige Entwicklung 2007: Die Bedeutung der Arbeitsplätze besser erkennen

Ein Evaluationsbericht zog kürzlich Bilanz aus der Strategie Nachhaltige Entwicklung 2002 . Der Bundesrat erneuert die Strategie in diesem Jahr. Travail.Suisse erwartet dabei von der Landesregierung, dass sie die strukturellen Lücken schliesst und den Beitrag der Arbeitgeber und Arbeitnehmer an die nachhaltige Entwicklung nicht ausser Acht lässt.

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29. Januar 2007, Denis Torche, Leiter Umwelt-, Steuer- und Aussenpolitik Drucker-icon

Zu geringe Entspannung der Arbeitsmarktsituation im 2006

Die erfreuliche Nachricht: Im letzten Jahr ging die durchschnittliche Arbeitslosenquote von 3.8 auf 3.3 Prozent zurück. Die Zahl der Erwerbslosen sank um 17’000 auf 131’000 Personen. Die Schattenseite: Es wurden nach wie vor viele Erwerbslose ausgesteuert, innert Jahresfrist rund 31’000 Personen. Der aktuelle Aufschwung schaffte bisher vergleichsweise wenig neue Arbeitsplätze. Zwar hat auf dem Stellenmarkt das Tempo wieder angezogen, dies aber erst seit dem letzten Halbjahr. Travail.Suisse, der Dachverband der Arbeitnehmenden, erwartet, dass das hervorragende Wirtschaftswachstum die Situation auf dem Arbeitsmarkt endlich nachhaltig verbessert und die Firmen ihren Personalbestand weiter aufstocken. mehr

Erfreulich ist, dass die Arbeitslosigkeit innert Jahresfrist um 0.5 Prozent, beziehungsweise um 17’000 Erwerbslose, gesunken ist. Weniger erfreulich ist, dass im 2006 rund 31’000 Personen1 ausgesteuert wurden. Die Arbeitslosenquote sank demnach nicht nur, weil die Leute wieder eine Anstellung fanden, sondern auch, weil es viele Aussteuerungen gab. Das Los der Ausgesteuerten ist hart. Laut der neusten Studie findet nur knapp die Hälfte wieder eine neue Stelle, die meisten davon verdienen dort deutlich weniger als vorher. Zudem handelt es sich bei den neuen Stellen oftmals um befristete oder temporäre Arbeitsverhältnisse, die als prekär bezeichnet werden müssen.

Aufschwung schafft bisher vergleichsweise wenig Stellen
Im letzten Jahr hat sich endlich die Stellensituation spürbar verbessert. Im 2006 wurden rund 33’000 Stellen (Vollzeitäquivalente) geschaffen. Trotzdem: Vergleicht man den wirtschaftlichen Aufschwung Ende der 90er Jahre mit heute, dann ist das Ergebnis eher dürftig. Im letzten Aufschwung wurden zwischen 1997 und 2001 rund 100’000 Stellen geschaffen. Die offizielle Arbeitslosenquote sank von 5.2 Prozent bzw. 188’000 Personen auf 1.7 Prozent bzw. 67’000 Personen. Im Vergleich dazu schafft der aktuelle Aufschwung bisher nur wenig neue Arbeitsplätze. Das steigende Auftragsvolumen wird vielfach immer noch durch die bestehende Belegschaft bewältigt. Es ist höchste Zeit, dass die Unternehmen vermehrt Leute einstellen.

08. Januar 2007, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Zu geringe Entspannung der Arbeitsmarktsituation im 2006

Die erfreuliche Nachricht: Im letzten Jahr ging die durchschnittliche Arbeitslosenquote von 3.8 auf 3.3 Prozent zurück. Die Zahl der Erwerbslosen sank um 17’000 auf 131’000 Personen. Die Schattenseite: Es wurden nach wie vor viele Erwerbslose ausgesteuert, innert Jahresfrist rund 31’000 Personen. Der aktuelle Aufschwung schaffte bisher vergleichsweise wenig neue Arbeitsplätze. Zwar hat auf dem Stellenmarkt das Tempo wieder angezogen, dies aber erst seit dem letzten Halbjahr. Travail.Suisse, der Dachverband der Arbeitnehmenden, erwartet, dass das hervorragende Wirtschaftswachstum die Situation auf dem Arbeitsmarkt endlich nachhaltig verbessert und die Firmen ihren Personalbestand weiter aufstocken. mehr

Erfreulich ist, dass die Arbeitslosigkeit innert Jahresfrist um 0.5 Prozent, beziehungsweise um 17’000 Erwerbslose, gesunken ist. Weniger erfreulich ist, dass im 2006 rund 31’000 Personen1 ausgesteuert wurden. Die Arbeitslosenquote sank demnach nicht nur, weil die Leute wieder eine Anstellung fanden, sondern auch, weil es viele Aussteuerungen gab. Das Los der Ausgesteuerten ist hart. Laut der neusten Studie findet nur knapp die Hälfte wieder eine neue Stelle, die meisten davon verdienen dort deutlich weniger als vorher. Zudem handelt es sich bei den neuen Stellen oftmals um befristete oder temporäre Arbeitsverhältnisse, die als prekär bezeichnet werden müssen.

Aufschwung schafft bisher vergleichsweise wenig Stellen
Im letzten Jahr hat sich endlich die Stellensituation spürbar verbessert. Im 2006 wurden rund 33’000 Stellen (Vollzeitäquivalente) geschaffen. Trotzdem: Vergleicht man den wirtschaftlichen Aufschwung Ende der 90er Jahre mit heute, dann ist das Ergebnis eher dürftig. Im letzten Aufschwung wurden zwischen 1997 und 2001 rund 100’000 Stellen geschaffen. Die offizielle Arbeitslosenquote sank von 5.2 Prozent bzw. 188’000 Personen auf 1.7 Prozent bzw. 67’000 Personen. Im Vergleich dazu schafft der aktuelle Aufschwung bisher nur wenig neue Arbeitsplätze. Das steigende Auftragsvolumen wird vielfach immer noch durch die bestehende Belegschaft bewältigt. Es ist höchste Zeit, dass die Unternehmen vermehrt Leute einstellen.

08. Januar 2007, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon

Beschäftigte nach Branchen: Gewinner und Verlierer

Im Vergleich zum Jahr 1991 gibt es heute auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt 180’000 Vollzeitstellen weniger. Der zweite Sektor ist in den vergangenen fünfzehn Jahren um 280’000 Stellen – um fast einen Viertel – geschrumpft. Der Dienstleistungssektor schuf im selben Zeitraum 100’000 Stellen. Die grossen Verlierer sind der Bau und die Maschinenindustrie, die grossen Gewinner sind das Gesundheitswesen und die Bereiche Informatik sowie Dienstleistungen für Unternehmen.

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PD Wachstumsbranchen.doc 499 KB

11. Dezember 2006, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik Drucker-icon