Thèmes – Travail – CCT et personnes avec handicap

Projekt „Über Gesamtarbeitsverträge die Integration von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt fördern“

Travail.Suisse führt mit finanzieller Unterstützung des Eidgenössischen Büros für Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen EBGB (https://www.edi.admin.ch/ebgb) und des Bundesamtes für Sozialversicherungen BSV ein Projekt zum Thema „Über Gesamtarbeitsverträge die Integration von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt fördern“ durch.

Auf dieser Internetseite finden Sie einerseits den Bericht zum Projekt (Volltext und
Kurzfassung, andererseits Gesamtarbeitsverträge, die Regelungen im Zusammenhang mit der Integration von Menschen mit Behinderungen enthalten. Aufgeschaltet ist sowohl der gesamte Text des Gesamtarbeitsvertrages mit entsprechenden Regelungen wie auch der Auszug mit der entsprechenden Regelung.

Die Liste beansprucht keine Vollständigkeit. Falls Ihnen andere Gesamtarbeitsverträge mit Regelungen im Zusammenhang mit der Integration von Menschen mit Behinderungen kennen, so sind wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns per E-Mail darauf aufmerksam machen.



Landesmantelvertrag des Bauhauptgewerbes

Gesamtarbeitsvertrag des Bäcker-, Konditoren- und Confiseurgewerbes

Gesamtarbeitsvertrag des Carosseriegewerbes

Gesamtarbeitsvertrag des schweizerischen Coiffuregewerbes

Gesamtsarbeitsvertrag für das Schweizerische Gewerbe für Decken- und Innenausbausysteme

Gesamtarbeitsvertrag des Schweizerischen Elektro- und Telekommunikations-Installationsgewerbe

Gesamtarbeitsvertrag des Schweizer Gastgewerbes

Gesamtarbeitsvertrag des Schweizerischen Gebäudehüllengewerbes

Gesamtarbeitsvertrag der Schweizerischen Gebäudetechnikbranche

Gesamtarbeitsvertrag für den Geleisbau

Gesamtarbeitsvertrag für den Gerüstbau

Gesamtarbeitsvertrag für die Grüne Branche

Gesamtarbeitsvertrag Holzbau

Gesamtarbeitsvertrag des Isoliergewerbes

Gesamtarbeitsvertrag des Maler- und Gipsergewerbes

Gesamtarbeitsvertrag Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie

Gesamtarbeitsvertrag für das Metallgewerbe

Gesamtarbeitsvertrag für das Schweizerische Metzgerei Gewerbe

Landes-Gesamtarbeitsvertrag der Migros-Gruppe

Gesamtarbeitsvertrag der Möbelindustrie

Gesamtarbeitsvertrag Personalverleih

Gesamtarbeitsvertrag der Post CH AG

Firmenarbeitsvertrag der Rhätischen Bahn

Gesamtarbeitsvertrag SBB

Gesamtarbeitsvertrag Schreinergewerbe

Landesgesamtarbeitsvertrag (LGAV) für das Schweizerische Schlosser-,
Metallbau-, Landmaschinen-, Schmiede- und Stahlbaugewerbe

Gesamtarbeitsvertrag der Schweizerischen Uhren- und Mikrotechnikindustrie


Gesamtarbeitsverträge und Menschen mit Behinderungen

Wie gelingt es besser, Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt zu integrieren? Und was können die Gesamtarbeitsverträge dazu beitragen? Eine Studie von Travail.Suisse ist dieser Frage nachgegangen und hat die Gesamtarbeitsverträge unter der Perspektive der Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen angeschaut1. Das Ergebnis: In aktuell gültigen GAV bestehen bereits einige Regelungen im Zusammenhang mit der Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen. In den Branchen mit GAV könnte aber noch einiges mehr gemacht werden. mehr

Die Politik hat die Invalidenversicherung IV in den letzten Reformen als Eingliederungsversicherung positioniert. Die politische Erwartung besteht, dass die Wirtschaft mehr Menschen mit Behinderungen einen Arbeitsplatz anbietet. Diese Aufgabe, die an die Wirtschaft delegiert ist, haben letztlich die Betriebe zu erfüllen. Die IV unterstützt sie dabei mit verschiedenen Massnahmen2. Aber auch die GAV-Branchen können ihre Betriebe unterstützen, und zwar durch angepasste GAV-Regelungen. Hier vier Hinweise:

Der Arbeitsmarktintegration nicht erschweren

Das mindeste, was über einen GAV gemacht werden kann, ist, dass dieser nicht noch die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen erschwert. In jedem GAV sollte daher ein Diskriminierungsverbot aufgenommen werden, das besagt, dass die GAV-Bestimmungen Arbeitnehmende mit Behinderungen weder direkt noch indirekt benachteiligen dürfen. Eine solche Regelung würde die GAV-Parteien dazu verpflichten, ihre Entscheidungen auch im Hinblick auf die Folgen für die Menschen mit Behinderungen zu bedenken. Ein ganz wichtiger Bereich bildet hier das Thema „Lohnregelungen für Mitarbeitende mit eingeschränkter Produktivität“. Aber auch Fragen wie etwa, ob Mitarbeitenden mit Behinderungen ein barrierefreier Zugang zu Weiterbildungen, zu GAV-Informationen oder zu Stellenausschreibungen ermöglicht wird, dürfen nicht vergessen werden.

Die Arbeitsmarktintegration fördern

Die GAV-Parteien können auch übereinkommen, dass sie die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen fördern wollen. Dazu können sie einen Förderartikel in den GAV aufnehmen, der etwa folgenden Inhalt haben könnte: Der GAV ist bestrebt, die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen zu verbessern. Dazu werden Strukturen der Zusammenarbeit in der Branche aufgebaut und sowohl Betriebe, welche Menschen mit Behinderungen integrieren, wie auch Menschen mit Behinderungen selber, unterstützt. Durch einen solchen Förderartikel besteht die Möglichkeit, über die Arbeit in den Gremien eine konkrete GAV-Politik zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen in der Arbeitswelt zu entwickeln.

Bei der Arbeitsmarktintegration Prioritäten setzen

Die Studie zeigt ganz verschiedene Bereiche, in denen GAV-Branchen bei der Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen tätig werden können. Keine GAV-Branche kann in allen Handlungsfeldern gleichzeitig aktiv werden. Vielmehr scheint es sinnvoll zu sein, Prioritäten zu setzen. So können zum Beispiel:

• Sensibilisierungs- und Bildungsmassnahmen zum Thema „Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen“ in der Branche ins Auge gefasst,
• Integrationsprojekte für bestimmte Zielgruppen (psychisch kranke Menschen, sehbehinderte Mitarbeitende, Jugendliche mit einer abgeschlossenen IV-Lehre, etc.) geplant oder
• Unterstützungsmassnahmen für Betriebe (z.B. Finanzierung von Coaching-Massnahmen) bereitgestellt werden.

Übrigens besteht die Möglichkeit, dass eine Branche beim Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen EBGB für innovative Projekte im Bereich „Gleichstellung und Arbeit“ Finanzhilfen beantragen kann3.

Die Arbeitsmarktintegration als Chance entdecken

Alle Mitarbeitenden haben ihre Stärken und Schwächen, auch Mitarbeitende mit Behinderungen. Statt auf ihre Schwächen sollte vermehrt auf ihre Stärken geachtet werden. Denn sie verfügen oft über vielfältige Kompetenzen, welche sie sich über Ausbildungen angeeignet haben. Dieses Potential sollte besser ausgenutzt werden. Zudem können sie in Teams besondere Erfahrungen einbringen, welche die Sensibilität des Betriebs für die Bedürfnisse verschiedenster Kundengruppen stärken. GAV-Branchen sollten daher über ihre Strukturen die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen in die Betriebe fördern. Denn in dieser Integration stecken Chancen!


1 Travail.Suisse, Über Gesamtarbeitsverträge die Integration von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt fördern, 2. Auflage, Bern, September 2018, http://ts-paperclip.s3-eu-west-1.amazonaws.com/system/uploadedfiles/4882/original/neue_Auflage_Volltext_09.10.18.pdf?1539095377
2 Berufliche Eingliederungsmassnahmen der IV, Bern 2018, https://www.ahv-iv.ch/p/4.09.d
3 https://www.edi.admin.ch/edi/de/home/fachstellen/ebgb/finanzhilfen.html

23 octobre 2018, Bruno Weber-Gobet, Responsable politique de formation

Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt integrieren hilft allen

Heute fand unter der Leitung von Bundesrat Alain Berset die dritte nationale Konferenz zur Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen statt. Die teilnehmenden Organisationen verabschiedeten eine gemeinsame Erklärung und diskutierten ein Massnahmenpaket. Travail.Suisse hat die Aufgabe erhalten, mit den Sozialpartnern die Diskussion zu suchen zur Frage “Wie können Gesamtarbeitsverträge die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Be-hinderungen fördern?”. mehr

Travail.Suisse unterstützt die Anstrengungen, mit gezielten Massnahmen ein förderliches Umfeld zu schaffen, um Menschen mit einer Beeinträchtigung infolge von Krankheit, Unfall oder Behinderung die erstmalige berufliche Eingliederung, die Wiedereingliederung und die Erhaltung der Arbeits-marktfähigkeit zu gewährleisten. “Ein inklusives Arbeitsumfeld kommt allen Arbeitnehmenden eines Unternehmens zugute”, so Adrian Wüthrich, Präsident Travail.Suisse.

Beitrag von Travail.Suisse

Was leisten die Sozialpartner mit dem Instrument der Gesamtarbeitsverträge für die Arbeitsmarktin-tegration von Menschen mit Behinderungen? Dieser Frage ist Travail.Suisse in den letzten Monaten im Rahmen einer Studie nachgegangen, und zwar unter drei Perspektiven:

• Gibt es Gesamtarbeitsverträge, die schon einen Beitrag an die Integration von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt leisten? Und worin besteht dieser Beitrag?
• Gibt es im Prozess der Integration von Menschen mit Behinderungen Lücken oder Probleme, welche eine Integration erschweren oder verunmöglichen?
• Wie kann ein Gesamtarbeitsvertrag mithelfen, diese Lücken zu schliessen und die Integra-tion insgesamt zu verbessern?

Die Studie von Travail.Suisse, die vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Men-schen mit Behinderungen EBGB und dem Bundesamt für Sozialversicherungen BSV finanziell unterstützt wird, gibt Auskunft in Bezug auf diese drei Fragen. Die Studie ist zu finden unter: http://www.travailsuisse.ch/themen/arbeit/gav_und_mmb

Im Verlaufe der nächsten anderthalb Jahre wird Travail.Suisse die Ergebnisse den GAV-Partnern vorstellen und mit Ihnen diskutieren.

Weitere Informationen:
Adrian Wüthrich, Präsident Travail.Suisse, 079 287 04 93
Bruno Weber-Gobet, Leiter des Projektes “Über Gesamtarbeitsverträge die Integration von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt fördern”, 079 348 71 67

21 décembre 2017, Bruno Weber-Gobet, Responsable politique de formation et Adrian Wüthrich, Président

Die Rolle der Gesamtarbeitsverträge bei der Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen

Am 21. Dezember 2017 findet unter der Leitung von Bundesrat (Bundespräsident) Alain Berset die dritte Konferenz zur Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen statt. An der Konferenz nimmt auch Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, teil. Travail.Suisse stellt dabei eine Studie zum Thema „Über Gesamtarbeitsverträge die Integration von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt fördern“ vor. Diese weist sowohl auf aktuell gültige Regelungen in Gesamtarbeitsverträgen wie auch auf Lücken im Integrationsprozess von Menschen mit Behinderungen hin. Zudem werden in der Studie Ideen vorgestellt, wie ein GAV unterstützend wirken kann, um die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen zu verbessern. mehr

Die Integration von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt ist zu einer wichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Frage geworden. Welche Rolle spielen dabei die Gesamtarbeitsverträge GAV? Können sie einen Beitrag dazu leisten? Oder sind sie im Gegenteil ein Hindernis für die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen?

Aktuelle Regelungen in Gesamtarbeitsverträgen

Im Rahmen des Projektes „Über Gesamtarbeitsverträge die Integration von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt fördern“ wurde nachgefragt, was in GAV bereits an Regelungen in Bezug auf die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen vorhanden ist. Gemäss verschiedenen Gesprächen mit Fachleuten und der bisherigen Analysen lassen sich die Regelungen auf vier Themenfelder begrenzen: Primär finden sich in verschiedenen GAV unterschiedlichste Regelungen zur Entlohnung bei eingeschränkter Produktivität. Dann lassen sich auch Bestimmungen im Zusammenhang mit dem Arbeitsplatzerhalt von erkrankten oder verunfallten Mitarbeitenden finden. Vereinzelt thematisieren die GAV auch die Diskriminierungsfrage und die „Neu-Integration“ von Menschen mit Behinderungen in eine Branche oder einen Betrieb. Insgesamt fristet aber das Thema in den GAV ein Schattendasein.

Lücken bei der Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen

Auf die Frage, welche Lücken bei der Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen bestehen, die ein GAV allenfalls schliessen kann, haben Fachleute auf folgendes hingewiesen: Handlungsbedarf besteht vor allem im Bereich des Coaching und der Weiterbildung, der Sensibilisierung der Belegschaft, der Regelungen bezüglich Krankentaggeldversicherung und der Löhne in Sozialfirmen. Zudem haben die Interviews und Gespräche deutlich gemacht, dass die Ausgangssituationen der Menschen mit Behinderungen für die Integration in den Arbeitsmarkt sehr unterschiedlich sind, und zwar nicht nur aufgrund der Art der Behinderung (körperlich, geistig, psychisch, mehrfachbehindert), sondern auch aufgrund der Lebenssituationen (in Rente, aus Rente, nach Ausbildung, in Anstellung, etc) sowie der vorhandenen Qualifikationen und Kompetenzen. Eine GAV-Politik muss sich bewusst sein, für welche Gruppe oder welche Gruppen sie ihre Regelungen trifft.

Vorschläge an die Sozialpartner

Eine besondere Stärke des GAV ist es, dass er branchenspezifische Regelungen treffen kann, welche die Situation einer Branche oder eines Unternehmens besser aufnehmen können als gesetzliche Vorgaben, die für alle Branchen und Unternehmen gelten. Das gilt natürlich auch im Hinblick auf die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen. GAV-Branchen, welche ihren Beitrag leisten wollen zur Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen, können auf ein breites Spektrum an Handlungsmöglichkeiten zurückgreifen. Allerdings wird gegenwärtig noch wenig von diesem Potenzial Gebrauch gemacht. Die von Travail.Suisse verfasste Studie enthält Vorschläge an die Sozialpartner zu Themen, welche sich für Regelungen im Hinblick auf eine Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen in einem GAV besonders eignen. Wichtig ist, dass ein GAV nicht selber zum Hindernis für die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen wird, sondern im Gegenteil mit seinen Regelungen die Arbeitsmarktintegration fördert. Dazu ist es hilfreich, die Lohnfrage bei eingeschränkter Produktivität (besser) zu regeln und Strukturen in der Branche aufzubauen, welche Betriebe als auch die Menschen mit Behinderungen bei der Integration unterstützen. Da die Handlungsmöglichkeiten dabei vielfältig sind, sind Prioritäten zu setzen, sei es im Bereich der Informationen, der Sensibilisierung, der Beratung oder des Coachings, der Weiterbildung oder der Digitalisierung, welche neuen Chancen für die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen enthält. Schliesslich ist auch die Frage nach Finanzierbarkeit der geplanten Massnahmen zu stellen und dafür Lösungen zu finden.

Welche GAV enthalten Lösungen für die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen?

Parallel zur Studie hat Travail.Suisse begonnen, eine Liste mit den GAV mit Lösungen für die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen aufzubauen. Diese findet sich unter http://www.travailsuisse.ch/themen/arbeit/gav_und_mmb. Die Liste beansprucht (noch) keine Vollständigkeit. Wir sind bestrebt, die Liste zu ergänzen, wenn wir bei unseren Analysen und Gesprächen auf weitere GAV mit Regelungen bezüglich Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen stossen.

Das Projekt wird unterstützt durch das Eidgenössische Büros für Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen EBGB und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV

18 décembre 2017, Bruno Weber-Gobet, Responsable politique de formation

RSS | D | F | Info juridiques | Impressum | Sitemap | Full Site | LOGIN