Thèmes – Travail

Lohnerhöhungen – damit der Wachstumsmotor weiterläuft

Durch das verlangsamte Wirtschaftswachstum wird der private Konsum zur wichtigsten Konjunkturstütze. Vor diesem Hintergrund fordert Travail.Suisse, der Dachverband der Arbeitnehmenden, substanzielle Lohnerhöhungen für die Arbeitnehmenden. Die Kaufkraftverluste müssen ausgeglichen und der Lohnrückstand aufgeholt werden. Die Lohnerhöhungen sollen in erster Linie generell gewährt werden, damit alle Arbeitnehmenden profitieren können. mehr

Travail.Suisse und die Gewerkschaften Syna, Hotel & Gastro Union und transfair fordern substanzielle Lohnerhöhungen. Dies aus folgenden Gründen:

Konjunktur stärken: Der private Konsum ist die wichtigste Stütze des sich abschwächenden Wirtschaftswachstums. Lohnerhöhungen sind das notwendige Schmiermittel, damit der Wachstumsmotor auf hohem Niveau weiterläuft.
Kaufkraft erhalten: Der Kaufkraftverlust ist voll auszugleichen und Löhne sind in entsprechendem Ausmass zu erhöhen. Zudem muss der automatische Teuerungsausgleich wiedereingeführt werden.
Lohnrückstand aufholen: Die Arbeitnehmenden müssen an dem von ihnen getragenen Aufschwung teilhaben. Die gestiegene Arbeitsproduktivität muss in Form von Reallohnerhöhungen abgegolten werden.
Lohnzuwachsraten anpassen: Gegen eine weitere Öffnung der Lohnschere muss angekämpft werden. Die Löhne der Arbeitnehmenden müssen im gleichen Ausmass steigen wie die Saläre des Kaders und des Topmanagements.
Generelle Lohnerhöhungen sind der richtige Weg: Weg von untransparenten und ungerechten Leistungslohnsystemen hin zu regulären Lohnerhöhungen. Mittlere Lohnklassen müssen vermehrt wieder ins Zentrum gestellt werden.
Löhne substanziell erhöhen: Nominallohnerhöhungen fürs Jahr 2009 von 4 bis 5 Prozent bzw. Reallohnerhöhung von zwischen 1.5 bis 2.5 Prozent (nach Abzug der Jahresteuerung 2008 von 2.5 Prozent) sind gerechtfertigt.

04 août 2008, Susanne Blank, Responsable politique économique

Lohnerhöhungen – damit der Wachstumsmotor weiterläuft

Durch das verlangsamte Wirtschaftswachstum wird der private Konsum zur wichtigsten Konjunkturstütze. Vor diesem Hintergrund fordert Travail.Suisse, der Dachverband der Arbeitnehmenden, substanzielle Lohnerhöhungen für die Arbeitnehmenden. Die Kaufkraftverluste müssen ausgeglichen und der Lohnrückstand aufgeholt werden. Die Lohnerhöhungen sollen in erster Linie generell gewährt werden, damit alle Arbeitnehmenden profitieren können. mehr

Travail.Suisse und die Gewerkschaften Syna, Hotel & Gastro Union und transfair fordern substanzielle Lohnerhöhungen. Dies aus folgenden Gründen:

Konjunktur stärken: Der private Konsum ist die wichtigste Stütze des sich abschwächenden Wirtschaftswachstums. Lohnerhöhungen sind das notwendige Schmiermittel, damit der Wachstumsmotor auf hohem Niveau weiterläuft.
Kaufkraft erhalten: Der Kaufkraftverlust ist voll auszugleichen und Löhne sind in entsprechendem Ausmass zu erhöhen. Zudem muss der automatische Teuerungsausgleich wiedereingeführt werden.
Lohnrückstand aufholen: Die Arbeitnehmenden müssen an dem von ihnen getragenen Aufschwung teilhaben. Die gestiegene Arbeitsproduktivität muss in Form von Reallohnerhöhungen abgegolten werden.
Lohnzuwachsraten anpassen: Gegen eine weitere Öffnung der Lohnschere muss angekämpft werden. Die Löhne der Arbeitnehmenden müssen im gleichen Ausmass steigen wie die Saläre des Kaders und des Topmanagements.
Generelle Lohnerhöhungen sind der richtige Weg: Weg von untransparenten und ungerechten Leistungslohnsystemen hin zu regulären Lohnerhöhungen. Mittlere Lohnklassen müssen vermehrt wieder ins Zentrum gestellt werden.
Löhne substanziell erhöhen: Nominallohnerhöhungen fürs Jahr 2009 von 4 bis 5 Prozent bzw. Reallohnerhöhung von zwischen 1.5 bis 2.5 Prozent (nach Abzug der Jahresteuerung 2008 von 2.5 Prozent) sind gerechtfertigt.

04 août 2008, Susanne Blank, Responsable politique économique

Europaweite Kundgebung für bessere Löhne am 5. April in Ljubljana

Der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) lanciert eine europaweite Lohnkampagne. Auftakt bildet die Grosskundgebung in Ljubljana. Die Europäische Zentralbank, die trotz sinkender Kaufkraft von den Arbeitnehmenden Mässigung bei den Lohnforderungen verlangt, muss ihre Forderung an die Führungskräfte europäischer Unternehmen richten, die bei ihren eigenen Löhnen keine Mässigung, sondern Masslosigkeit walten lassen!

31 mars 2008, Denis Torche, Responsable politique environnementale, fiscale et extérieure

Europaweite Kundgebung für bessere Löhne am 5. April in Ljubljana

Der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) lanciert eine europaweite Lohnkampagne. Auftakt bildet die Grosskundgebung in Ljubljana. Die Europäische Zentralbank, die trotz sinkender Kaufkraft von den Arbeitnehmenden Mässigung bei den Lohnforderungen verlangt, muss ihre Forderung an die Führungskräfte europäischer Unternehmen richten, die bei ihren eigenen Löhnen keine Mässigung, sondern Masslosigkeit walten lassen!

31 mars 2008, Denis Torche, Responsable politique environnementale, fiscale et extérieure

Arbeit soll sich lohnen – auch für den Mittelstand!

Arbeit soll sich lohnen. Das heisst, ein steigender Lohn soll zu mehr Geld im Portemonnaie führen. Zwei neue Studien zeigen, dass das in vielen Kantonen innerhalb der Sozialhilfe gut funktioniert. Skandalös ist jedoch, dass ebenfalls in vielen Kantonen zum Teil bis weit in den Mittelstand hinein ein steigender Lohn zu weniger Geld im Portemonnaie führt. Damit sich Arbeit auch hier lohnt, fordert Travail.Suisse eine gesamtschweizerische Harmonisierung der Steuern, der Krankenkassenprämienverbilligungen und der Alimentenbevorschussung.

10 septembre 2007, Martin Flügel, Président

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