Thèmes – Travail

Managerlöhne und Lohnschere bei Grossbanken: Ospel und Kielholz mit Lohnsprung

Die Grossbanken Credit Suisse und UBS zahlen in der Schweiz die höchsten Löhne. Die Durchschnittsentlöhnung in der Konzernleitung ist höher als der Höchstlohn in den meisten von Travail.Suisse untersuchten Firmen. Der nicht angegebene Lohn der CEO von CS und UBS bewegt sich schätzungsweise im Rahmen von 40 Millionen Franken, was sie an die nationale Spitze der Abzocker katapultiert. Die Lohnschere öffnet sich bei der UBS weiter, bei der CS hingegen ging sie ein wenig zurück.

30 avril 2007, Bruno Keller, salaires des managers

Managerlöhne und Lohnschere: Lohnschere öffnet sich ungebremst

Die skandalösen Managerlöhne sind in aller Munde. Auch weite Teile der Bevölkerung stören sich an den horrenden Managersalären. Die Differenz zwischen Höchst- und Tiefstlohn nimmt ungebremst zu. Travail.Suisse warnt vor dieser fatalen Entwicklung und fordert die Unternehmen auf, die Lohnschere zu schliessen und somit einen Beitrag zur Sicherung des sozialen Friedens zu leisten. Die unteren Löhne sollen ebenfalls von der gesteigerten Produktivität profitieren.

25 avril 2007, Bruno Keller, salaires des managers

Managerlöhne und Lohnschere: Lohnschere öffnet sich ungebremst

Die skandalösen Managerlöhne sind in aller Munde. Auch weite Teile der Bevölkerung stören sich an den horrenden Managersalären. Die Differenz zwischen Höchst- und Tiefstlohn nimmt ungebremst zu. Travail.Suisse warnt vor dieser fatalen Entwicklung und fordert die Unternehmen auf, die Lohnschere zu schliessen und somit einen Beitrag zur Sicherung des sozialen Friedens zu leisten. Die unteren Löhne sollen ebenfalls von der gesteigerten Produktivität profitieren.

25 avril 2007, Bruno Keller, salaires des managers

Nestlé: Brabeck zockt ab

Nestlé-CEO und Verwaltungsratspräsident Peter Brabeck-Lemanthe ist lohntechnisch gesehen nicht zu bremsen. In den letzten vier Jahren hat sich sein Salär beinahe verdoppelt und beläuft sich heute auf Schwindel erregende 17.5 Millionen Franken. Damit öffnet sich die Lohnschere bei Nestlé auf 1: 348. mehr

Der im Doppelamt als Verwaltungsratspräsident und CEO regierende Brabeck liess sich im Geschäftsjahr 2006 17.5 Millionen Franken gutschreiben. Damit erhöhte er sich sein Salär innerhalb zweier Jahre um fast 30 Prozent. In diesem Lohn noch nicht enthalten sind seine Bezüge als Verwaltungsrat bei anderen Firmen wie Roche, Credit Suisse oder L’Oréal. Die Fähigkeit Brabecks, auf so vielen Hochzeiten gleichzeitig eine zentrale Rolle zu spielen, ist bewundernswert, doch spiegelt sich darin auch die Vetternwirtschaft beim Topmanagement wieder. Im Sinne der Corporate-Governance-Richtlinien sind diese Verflechtungen jedoch untragbar.

Auch Konzernleitung zockt mit
Der Chef steht als Abzocker bei Nestlé nicht allein da. Auch die Mitglieder der Konzernleitung tun es ihm gleich. Ihre durchschnittliche Vergütung erhöhte sich im letzten Jahr um 9 Prozent auf 4 Millionen Franken. Somit steigerte sich ihr Salär innerhalb der letzten vier Jahre um 57 Prozent. Zudem konnten auch die Aktionäre vom florierenden Geschäftsgang profitieren. Die Dividende stieg im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent an.

Brabeck verdient 348 mal mehr
Die Lohnschere, die Differenz zwischen Tiefst- und Höchstlohn einer Unternehmung, stieg um 4 Prozent auf 1: 348. Dieses Verhältnis ist beängstigend und kann nicht gerechtfertigt werden. Travail.Suisse kritisiert daher die Lohnpolitik von Nestlé scharf. Bei Rekordgewinnen und grossen Effizienzsteigerungen gilt es auch die Saläre der Mitarbeitenden in den unteren Lohnklassen zu erhöhen. Denn während im letzten Geschäftsjahr sowohl die Teppichetage des Konzerns als auch das Aktionariat die Bezüge stark steigern konnten, stieg die Entlöhnung pro Mitarbeitenden (Lohnaufwand/Anzahl Mitarbeitende) nur um 3 Prozent an.

17 avril 2007, Susanne Blank, Responsable politique économique

Nestlé: Brabeck zockt ab

Nestlé-CEO und Verwaltungsratspräsident Peter Brabeck-Lemanthe ist lohntechnisch gesehen nicht zu bremsen. In den letzten vier Jahren hat sich sein Salär beinahe verdoppelt und beläuft sich heute auf Schwindel erregende 17.5 Millionen Franken. Damit öffnet sich die Lohnschere bei Nestlé auf 1: 348. mehr

Der im Doppelamt als Verwaltungsratspräsident und CEO regierende Brabeck liess sich im Geschäftsjahr 2006 17.5 Millionen Franken gutschreiben. Damit erhöhte er sich sein Salär innerhalb zweier Jahre um fast 30 Prozent. In diesem Lohn noch nicht enthalten sind seine Bezüge als Verwaltungsrat bei anderen Firmen wie Roche, Credit Suisse oder L’Oréal. Die Fähigkeit Brabecks, auf so vielen Hochzeiten gleichzeitig eine zentrale Rolle zu spielen, ist bewundernswert, doch spiegelt sich darin auch die Vetternwirtschaft beim Topmanagement wieder. Im Sinne der Corporate-Governance-Richtlinien sind diese Verflechtungen jedoch untragbar.

Auch Konzernleitung zockt mit
Der Chef steht als Abzocker bei Nestlé nicht allein da. Auch die Mitglieder der Konzernleitung tun es ihm gleich. Ihre durchschnittliche Vergütung erhöhte sich im letzten Jahr um 9 Prozent auf 4 Millionen Franken. Somit steigerte sich ihr Salär innerhalb der letzten vier Jahre um 57 Prozent. Zudem konnten auch die Aktionäre vom florierenden Geschäftsgang profitieren. Die Dividende stieg im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent an.

Brabeck verdient 348 mal mehr
Die Lohnschere, die Differenz zwischen Tiefst- und Höchstlohn einer Unternehmung, stieg um 4 Prozent auf 1: 348. Dieses Verhältnis ist beängstigend und kann nicht gerechtfertigt werden. Travail.Suisse kritisiert daher die Lohnpolitik von Nestlé scharf. Bei Rekordgewinnen und grossen Effizienzsteigerungen gilt es auch die Saläre der Mitarbeitenden in den unteren Lohnklassen zu erhöhen. Denn während im letzten Geschäftsjahr sowohl die Teppichetage des Konzerns als auch das Aktionariat die Bezüge stark steigern konnten, stieg die Entlöhnung pro Mitarbeitenden (Lohnaufwand/Anzahl Mitarbeitende) nur um 3 Prozent an.

17 avril 2007, Susanne Blank, Responsable politique économique

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