Thèmes – Formation

Fachhochschulen ersticken an zu viel Administration

Die Fachhochschulen sind in den letzten zwölf Jahren aufgebaut worden. Sie spielen heute im schweizerischen Bildungssystem eine überaus wichtige Rolle. Sie ermöglichen Lehrabgängerinnen und Lehrabgängern mit Berufsmatura einen unkomplizierten Zugang zum Hochschulbereich. Zudem versorgen sie die Wirtschaft mit hochqualifizierten Berufsleuten und erbringen in Kooperation mit den Unternehmungen wichtige Forschungsleistungen. Leider hat der Aufbau der Fachhochschulen auch zu einer Aufblähung der Administration geführt. Diese muss wieder auf ein nützliches Mass zurückgefahren werden.

19 mai 2008, Bruno Weber-Gobet, Responsable politique de formation

Neues Hochschulgesetz: Das Bildungssystem als Ganzes im Blickfeld behalten

Die Vernehmlassung zum Bundesgesetz über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im schweizerischen Hochschulbereich (HFKG) ist abgeschlossen. Aus Sicht von Travail.Suisse ist die Gesetzesvorlage insbesondere in vier Punkten zu überarbeiten, bevor sie vom Bundesrat dem Parlament zur Behandlung übergeben werden kann.

31 mars 2008, Bruno Weber-Gobet, Responsable politique de formation

Bundesgesetz über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im schweizerischen Hochschulbereich (HFKG)

30 janvier 2008, Bruno Weber-Gobet, Responsable politique de formation

Travail.Suisse fordert klare Regelungen für Praktika

Eine neue Studie des Bundesamtes für Statistik zeigt: Ein Praktikum kann für Hochschulabgängerinnen und –abgänger ein guter Einstieg ins Berufsleben sein. Es muss aber nicht. Ein Drittel aller Personen, welche ein Praktikum absolvieren, durchläuft einen prekären Berufseinstieg. Weniger als die Hälfte der Praktikantinnen und Praktikanten ist mit ihrer Position zufrieden und fast zwei Drittel erachten die Entlöhnung als nicht angemessen. Für Travail.Suisse ist klar: Auf die Qualität der Praktika kommt es an. Deshalb fordert die Arbeitnehmenden-Dachorganisation jetzt klare Regelungen.

27 août 2007, Daniel Furter, secrétaire du parti SP

BFI-Botschaft 2008 – 2011: Masterstudiengänge ohne genügend Mittel

Der Ständerat bekundet in seiner Debatte über die BFI-Botschaft zu Bildung, Forschung und Innovation die Absicht, für den Bildungsbereich mehr Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Nach Meinung des Dozierendenverbandes fh-ch werden dennoch nicht genügend Mittel vorhanden sein, um allen neuen Aufgaben der Fachhochschulen nachzukommen. Eine Steigerung um 6% deckt lediglich den Status quo. mehr

Der Bund hat in den letzten Jahren wichtige bildungspolitische Entscheidungen getroffen und auch definiert, wie hoch die finanziellen Mittel sind, die er selber übernimmt: bei den Fachhochschulen 33% der Gesamtausgaben. Im Masterplan zwischen Bund und Kantonen sind 1.87 Milliarden Franken für die Fachhochschulen vorgesehen. Der in der BFI-Botschaft gesprochene Betrag beträgt lediglich 1.67 Milliarden Franken, damit bleibt ein Fehlbetrag von insgesamt 200 Mio. Franken für die ganze Legislatur oder von rund 50 Mio. Franken jährlich.

Der Verband fh-ch fordert das Parlament auf, die notwendigen Gelder zu sprechen. Insbesondere erfordert der Aufbau der Masterstudiengänge einen Mehrbedarf an Mitteln. Der Dozierendenverband fh-ch ist besorgt, weil er befürchtet, dass bei einem Fehlbetrag von 50 Mio. jährlich vor allem dieser absolut wesentliche Aufbau gefährdet sein wird. Masterstudiengänge sind entscheidend, sowohl für die Weiterentwicklung der Fachhochschulen und deren Positionierung, als auch für die Stärkung der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung.

19 juin 2007, Bruno Weber-Gobet, Responsable politique de formation

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