Thèmes – Formation – Formation professionnelle supérieure

Parlamentarischer Vorstoss für einen chancengleichen Zugang von Jugendlichen ausländischer Herkunft zu einer Lehrstelle

Nationalrätin Josiane Aubert, designierte Vize-Präsidentin von Travail.Suisse, hat diese Woche unter dem Titel „Zukunft statt Herkunft“ ein Postulat eingereicht. Sie und die über 30 Mitunterzeichnenden fordern, dass der Bundesrat die Situation von Jugendlichen ausländischer Herkunft bezüglich Chancengleichheit bei der Lehrstellensuche aufarbeitet und Massnahmen für die Verbesserung des Zugangs dieser Gruppe zum Lehrstellenmarkt prüft. mehr

Verschiedene Studien stellen heute fest, dass Jugendliche ausländischer Herkunft bei der Lehrstellensuche massiv benachteiligt werden. Häufig kann die Benachteiligung nicht mit fehlenden Kompetenzen erklärt werden. Gegenüber gewissen Gruppen, insbesondere bei Jugendlichen aus Ex-Jugoslawien oder aus der Türkei, spielen Vorurteile eine grosse Rolle. Es findet eine Diskriminierung auf Grund des Namens statt.

Teure Diskriminierung
Das ist sowohl für die Jugendlichen selber als auch für Gesellschaft und Wirtschaft folgenreich: Schlecht qualifizierte Arbeitnehmende sind hohen Risiken bei Arbeitslosigkeit, Invalidität und in Bezug auf die Gesundheit ausgesetzt. Die Folgekosten für die Gesellschaft sind enorm. Die Wirtschaft verzichtet ihrerseits freiwillig auf das grosse Potenzial dieser Jugendlichen. Auch wenn die Rezession den prognostizierten Fachkräftemangel etwas verlangsamt, wird die Wirtschaft in allen Branchen bald stark auf gut ausgebildete junge Fachkräfte angewiesen sein.

Anteil Jugendlicher ausländischer Herkunft wächst
Der Anteil von Jugendlichen ausländischer Herkunft an den Schulabgänger/innen wird in den kommenden Jahren auf rund 25 Prozent, in städtischen Gebieten mancherorts auf fast 50 Prozent ansteigen. Die Wirtschaft wird sich somit eine solche Diskriminierung nicht mehr leisten können, ohne den Wohlstand, die Lebensqualität und den sozialen Frieden in der Schweiz zu gefährden.

Massnahmen für eine faire Lehrlingsselektion
Deshalb hat Josiane Aubert, designierte Vize-Präsidentin von Travail.Suisse, im Nationalrat ein Postulat unter dem Titel „Zukunft statt Herkunft“ eingereicht. Darin wird der Bundesrat beauftragt, die Situation der Jugendlichen ausländischer Herkunft bezüglich des chancengleichen Zugangs zu einer Lehrstelle aufzuarbeiten und Massnahmen für die Verbesserung des Zugangs dieser Gruppe zum Lehrstellenmarkt zu prüfen. Travail.Suisse setzt sich seit längerem für eine faire Lehrlingsselektion ein und stellt unter www.zukunftstattherkunft.ch konkrete Hilfsmittel für Lehrbetriebe zur Verfügung.

19 mars 2009, Josiane Aubert, Vice-présidente Travail.Suisse et Matthias Kuert Killer, Responsable politique sociale Drucker-icon

Berufsmaturitätsverordnung: Prioritär ist der Fachhochschulzugang

In der Vernehmlassung ist die Berufsmaturitätsverordnung durchgefallen. Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat deshalb im Rahmen von Gesprächen mit den wichtigsten Partnern die Situation aufgearbeitet und ist nun daran, eine besser abgestützte und mehrheitsfähige Vorlage auszuarbeiten. Für Travail.Suisse hat dabei die Berufsmaturität primär ein Ziel zu erreichen: gute Voraussetzungen für den Zugang zu einem Fachhochschulstudium zu schaffen. mehr

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PD Prioritär ist der Fachhochschulzugang.doc 31 KB

09 décembre 2008, Bruno Weber-Gobet, Responsable politique de formation Drucker-icon

Berufsmaturitätsverordnung: Prioritär ist der Fachhochschulzugang

In der Vernehmlassung ist die Berufsmaturitätsverordnung durchgefallen. Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat deshalb im Rahmen von Gesprächen mit den wichtigsten Partnern die Situation aufgearbeitet und ist nun daran, eine besser abgestützte und mehrheitsfähige Vorlage auszuarbeiten. Für Travail.Suisse hat dabei die Berufsmaturität primär ein Ziel zu erreichen: gute Voraussetzungen für den Zugang zu einem Fachhochschulstudium zu schaffen. mehr

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PD Prioritär ist der Fachhochschulzugang.doc 31 KB

09 décembre 2008, Bruno Weber-Gobet, Responsable politique de formation Drucker-icon

Zukunft statt Herkunft: ein Arbeitsinstrument für Lehrbetriebe

Lehrbetriebe tragen viel zur Integration von Jugendlichen bei. Das soll in Zukunft vermehrt auch für Jugendliche ausländischer Herkunft gelten. www.zukunftstattherkunft.ch zeigt, dass Auswahlverfahren, die auf die Zukunft und nicht auf die Herkunft setzen, sich für den Betrieb lohnen. Die Website bietet praktische Arbeitsinstrumente (Checklisten) für eine effiziente und erfolgreiche, aber auch faire Lehrlingsselektion an.

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PD Zukunft statt Herkunft - Arbeitsinstrument für Lehrbetriebe.doc 31 KB

24 novembre 2008, Matthias Kuert Killer, Responsable politique sociale Drucker-icon

Zukunft statt Herkunft: ein Arbeitsinstrument für Lehrbetriebe

Lehrbetriebe tragen viel zur Integration von Jugendlichen bei. Das soll in Zukunft vermehrt auch für Jugendliche ausländischer Herkunft gelten. www.zukunftstattherkunft.ch zeigt, dass Auswahlverfahren, die auf die Zukunft und nicht auf die Herkunft setzen, sich für den Betrieb lohnen. Die Website bietet praktische Arbeitsinstrumente (Checklisten) für eine effiziente und erfolgreiche, aber auch faire Lehrlingsselektion an.

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PD Zukunft statt Herkunft - Arbeitsinstrument für Lehrbetriebe.doc 31 KB

24 novembre 2008, Matthias Kuert Killer, Responsable politique sociale Drucker-icon