Thèmes – Famille – Allocations familiales

Verordnung über die Familienzulagen (Familienzulagenverordnung, FamZV)

31 mai 2007, Martin Flügel, Leiter Sozialpolitik

Einige Kantone erhöhen die Kinderzulagen bereits auf 1. Januar

2008 – Travail.Suisse fordert die Einführung der Mindestbeträge
Viele Kantone planen, die Familienzulagen per 1. Januar 2008 auf die im neuen Gesetz vorgeschriebenen Mindestbeträge von 200 Franken Kinder- und 250 Franken Ausbildungszulage zu erhöhen. Travail.Suisse fordert die restlichen Kantone auf, die Familien nicht länger warten zu lassen und die Kinder- und Ausbildungszulagen schon 2008 auf mindestens 200 und 250 Franken zu erhöhen.
mehr

Travail.Suisse bemängelt in seiner Vernehmlassung zum neuen Familienzulagengesetz insbesondere, dass der Bundesrat trotz dem klaren Ja der Bevölkerung im November 2006 das Familienzulagengesetz erst auf Anfang 2009 in Kraft setzen will.

Den Kantonen steht es aber frei, insbesondere die neuen, höheren Mindestbeträge von 200/250 Franken bereits auf den 1. Januar 2008 einzuführen. Eine Zusammenstellung von Travail.Suisse (siehe Beilage) zeigt, dass dies ohne Probleme möglich ist, denn viele Kantone planen die Einführung der höheren Kinder- und Ausbildungszulagen auf Anfang 2008.

Travail.Suisse fordert deshalb die Regierungen und Parlamente in den restlichen Kantonen auf, auch für die Eltern und Kinder in ihren Kantonen die Kinder- und Ausbildungszulagen bereits per 1. Januar 2008 auf 200 bzw. 250 Franken zu erhöhen. «Diese Erhöhung der Kinderzulagen bereits 2008 ist klar machbar und die Familien in der ganzen Schweiz sollen davon profitieren», sagt Travail.Suisse Präsident Hugo Fasel.

31 mai 2007, Martin Flügel, Président

Parlamentarische Initiative Fasel «Ein Kind – eine Zulage» Letzte Lücke schliessen: Kinderzulagen für Selbständigerwerbende

Zum Beginn der Dezembersession hat der Präsident von Travail.Suisse, Nationalrat Hugo Fasel (CSP/FR), eine parlamentarische Initiative eingereicht, welche zum Ziel hat, dass alle Kinder in der Schweiz unabhängig vom Erwerb ihrer Eltern eine Kinderzulage erhalten. Während des Abstimmungskampfs zum Familienzulagengesetz kam klar zum Ausdruck, dass auch Selbstständigerwerbende Kinderzulagen wünschen. mehr

Heute erhalten die Selbstständigerwerbenden bereits in zehn Kantonen Kinderzulagen. FDP und SVP verhinderten in der parlamentarischen Diskussion, dass die Selbstständigerwerbenden im neuen Familienzulagengesetz berücksichtigt wurden. Dies führt zu einer neuen Ungleichbehandlung. Die Kinder von Selbstständigerwerbenden sind somit die einzigen, die nicht schweizweit Kinderzulagen erhalten. Diese störende Lücke bei den Kinderzulagen muss jetzt dringend geschlossen werden.

Ein viel gehörtes Argument gegen das neue Familienzulagengesetz war der Ausschluss der Selbstständigerwerbenden. Hugo Fasel meint dazu: «Niemand hat verstanden, wieso die Kinder von Selbstständigen keine Kinderzulagen erhalten sollen. Auch bei den Selbstständigerwerbenden gibt es viele Familien mit knappem Budget. Mit meiner Initiative ‚Ein Kind – eine Zulage’ sollen in Zukunft auch diese Kinder eine Zulage erhalten.» Die Bevölkerung hat mit ihrem deutlichen Ja am 26. November gezeigt, dass die Familien in der Schweiz besser unterstützt werden sollen. Travail.Suisse setzt sich dafür ein, dass dies in Zukunft für alle Familien gilt.

06 décembre 2006, Martin Flügel, Président

Ja zum Familienzulagengesetz: Ein Freudentag für die Familien

Mit der Annahme des Familienzulagengesetzes macht die Schweiz einen grossen familienpolitischen Schritt vorwärts und eine 15-jährige „Schwangerschaft“ findet ein glückliches Ende. Travail.Suisse freut sich zudem darüber, dass mit dem heutigen Abstimmungssieg der parlamentarische Erfolg der Initiative „Für faire Kinderzulagen!“ ins Ziel gebracht wurde. mehr

Mit dem Ja zum Familienzulagengesetz werden stossende Lücken geschlossen und die bestehenden Ungerechtigkeiten bei den Kinderzulagen abgebaut. Über eine Million Kinder erhalten bessere Kinder- oder Ausbildungszulagen. Das klare Votum des heutigen Tages ist ein starkes Bekenntnis zu den Eltern und Kinder in der Schweiz. Es zeigt, dass in der Bevölkerung ein breiter gesellschaftlicher Konsens für die angemessene Anerkennung und Unterstützung der Familien besteht. Zudem macht das Abstimmungsergebnis klar, dass sinnvolle Harmonisierungen gut ankommen.

Travail.Suisse und die angeschlossenen Verbände machen seit der Lancierung der Initiative „Für faire Kinderzulagen!“ im Jahr 2001 Druck für eine bessere Familienpolitik. Mit dem heutigen Ergebnis hat diese langjährige Arbeit Früchte getragen. In der Abstimmungskampagne ist es Travail.Suisse und den Verbänden gelungen, mit den vielen lokalen und regionalen Aktivitäten grosse Teile der Bevölkerung zu erreichen und zu überzeugen.

Für Hugo Fasel, Präsident von Travail.Suisse, ist klar: „Ohne die Initiative „Für faire Kinderzulagen!“ müssten die Familien weitere Jahrzehnte hinten anstehen und auf konkrete Verbesserungen warten. Der heutige Tag ist deshalb ein Freudentag für die Familien.“

26 novembre 2006, Martin Flügel, Président

Das neue Familienzulagengesetz: Eine zeitgemässe Antwort auf die neuen Herausforderungen für die Familien

Die letzten Jahrzehnte haben für die Familien in der Schweiz grosse Veränderungen gebracht. Arbeits- und Wohnort der Eltern liegen immer öfter nicht im gleichen Kanton. Während die finanzielle Belastung durch die Absicherung der Grosseltern dank dem Ausbau der AHV weitgehend weggefallen ist, sind Kinder zum Armutsrisiko geworden. Das neue Familienzulagengesetz trägt dazu bei, dass die Familien diese Entwicklungen besser bewältigen können.

13 novembre 2006, Martin Flügel, Président

RSS | D | F | Info juridiques | Impressum | Sitemap | Full Site | LOGIN