Themen – Sozialpolitik – AHV

11. AHV-Revision: Totalschaden im Nationalrat

Mit dem Nein zum sozialen Ausgleich der Rentenalterflexibilisierung hat die AHV-Revision im Nationalrat erst einmal Totalschaden erlitten. Mit diesem Entscheid bleibt das flexible Rentenalter ein Privileg der Gutverdienenden. Ohne substanzielle Verbesserungen im Ständerat wird die Bevölkerung diese Vorlage als reine Sparvorlage in der Referendumsabstimmung mit Sicherheit ablehnen.

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31. März 2008, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

11. AHV-Revision im Nationalrat: Totalschaden im Nationalrat

Travail.Suisse ist empört über den heutigen Entscheid des Nationalrates, auf jeglichen sozialen Ausgleich der Rentenalterflexibilisierung zu verzichten. Dieser Entscheid zeugt von völligem Realitätsverlust des Parlamentes. Das Referendum ist ohne Korrektur im Ständerat beschlossene Sache und das Nein der Stimmbevölkerung so gut wie sicher. mehr

Für Travail.Suisse, den Dachverband der Arbeitnehmenden, ist eine moderne und leistungsfähige AHV ein zentrales Anliegen. Dazu gehört für Travail.Suisse die Möglichkeit einer Pensionierung vor 65 Jahren, die auch Arbeitnehmenden mit harter Arbeit und tiefen Einkommen offen steht. Dafür muss die Flexibilisierung des Rentenalters mit einem sozialen Ausgleich im Umfang von 400 Mio. Franken kombiniert werden.

Mit seiner heutigen Ablehnung eines sozialen Ausgleichs zementiert der Nationalrat die vorzeitige Pensionierung als Privileg der Gutverdienenden. Zudem wird die 11. AHV-Revision zu einer reinen Sparvorlage, die vor allem die Frauen schlechter stellt. Ohne massive Korrekturen im Ständerat wird Travail.Suisse gegen diese Revision das Referendum ergreifen und die Abstimmung gewinnen.

18. März 2008, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

11. AHV-Revision im Nationalrat: AHV-Revision nur mit sozialem Ausgleich

In der dritten Sessionswoche wird der Nationalrat über die 11. AHV-Revision beraten. Für Travail.Suisse ist klar, dass diese Revision nur Sinn macht, wenn darin ein flexibilisiertes Rentenalter mit sozialem Ausgleich enthalten ist. Nur mit einem sozialen Ausgleich kann das Ziel eines flexibilisierten Rentenalters erreicht und die Erhöhung des Rentenalters für die Frauen akzeptiert werden.

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10. März 2008, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

Flexibilisierung des Rentenalters ohne sozialen Ausgleich: Ungerecht und sozialpolitisch sinnlos

Für Travail.Suisse ist eine Flexibilisierung des Rentenalters ohne sozialen Ausgleich ungerecht und sozialpolitisch sinnlos. Der Beschluss der SGK des Nationalrates, das Rentenalter der Frauen auf 65 Jahre zu erhöhen, ohne einen sozialen Ausgleich der Rentenalterflexibilisierung einzuführen, zeugt von völligem Realitätsverlust. Ohne Verbesserungen ist die 11. AHV-Revision damit bereits vor dem Start abgestürzt.

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25. Februar 2008, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

11. AHV-Revision: Absturz vor dem Start

Travail.Suisse ist empört über den Beschluss der SGK des Nationalrates, das Rentenalter der Frauen auf 65 Jahre zu erhöhen, ohne einen sozialen Ausgleich der Rentenalterflexibilisierung einzuführen. Dieser Beschluss zeugt von völligem Realitätsverlust. Die 11. AHV-Revision ist damit bereits vor den Verhandlungen im Parlament abgestürzt. mehr

Im Mai 2004 hat die Stimmbevölkerung die 11. AHV-Revision mit 68 Prozent Nein abgelehnt. Eine blosse Erhöhung des Rentenalters für die Frauen ohne sozialen Ausgleich bei der Flexibilisierung des Rentenalters war für die grosse Mehrheit der Bevölkerung inakzeptabel.

Aus diesem Grund wollte sogar Bundesrat Couchepin in der Neuauflage der 11. AHV-Revision von Anfang an die Erhöhung des Rentenalters für die Frauen mit einer Art sozialem Ausgleich bei der Flexibilisierung des Rentenalters kombinieren. Das hat die Kommission des Nationalrates nun schroff abgelehnt. Damit bleibt die Pensionierung vor 65 Jahren ein Privileg der Gutverdienenden, die bereits heute zum einem grossen Teil vor 65 in Pension gehen.

Falls das Parlament nicht noch Änderungen vornimmt, wird Travail.Suisse diese Revision verhindern. Eine reine Abbauvorlage, die die bestehenden Ungerechtigkeiten bei der Pensionierung zementiert, wird vor dem Volk auch ein zweites Mal keinen Bestand haben.

15. Februar 2008, Hugo Fasel, Präsident Travail.Suisse bis 2008 und Martin Flügel, Präsident Drucker-icon