Thèmes – Politique sociale

Steigende Arbeitslosigkeit: Es braucht weitere Sofortmassnahmen

Die Zahl der Arbeitslosen steigt weiterhin besorgniserregend an. Weil die Krise auf dem Arbeitsmarkt tief greifender und länger sein wird als bisher angenommen, sind jetzt dringend weitere Sofortmassnahmen erforderlich. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, fordert weiterhin, dass die Möglichkeit für Kurzarbeit auf 24 Monate ausgebaut und die Anzahl Taggelder auf 520 erhöht werden. mehr

Bereits ist die Zahl von 145 364 Arbeitslosen erreicht. Und das dicke Ende steht noch bevor. Im Herbst werden die Arbeitslosenzahlen hochschnellen. Bald schon werden es 200’000 Personen sein. Solide Leistungen der Arbeitslosenversicherung sind jetzt zentral um die Angst der Arbeitnehmenden vor der Krise zu mindern. Nur mit weiteren Sofortmassnahmen kann die Arbeitslosenversicherung ihre Funktion als automatischer Stabilisator genügend wahrnehmen.

Ausbau der Kurzarbeit
Angesichts der rabenschwarzen Aussichten auf dem Arbeitsmarkt ist es höchste Zeit, dass das Parlament im Herbst dringliche Massnahmen in der Arbeitslosenversicherung beschliesst. Jetzt gilt es die Beschäftigung hochzuhalten und zu verhindern, dass die konjunkturelle Krise strukturelle Probleme auf dem Arbeitsmarkt schafft. Mit Kurzarbeit bleibt den Unternehmen das Know-How ihrer Angestellten erhalten und die Arbeitnehmenden behalten ihre Arbeitsmarktfähigkeit. Travail.Suisse, fordert deshalb seit längerem, dass für Unternehmen die Möglichkeit der Kurzarbeit weiter auf 24 Monate ausgebaut wird. Das Parlament muss in der Herbstsession die gesetzlichen Voraussetzungen dafür schaffen.

Aussteuerungen verhindern – Anzahl Taggelder auf 520 erhöhen
Für diejenigen Arbeitnehmenden, die dennoch ihre Arbeit verlieren, ist die Anzahl Taggelder vorübergehend auf 520 zu erhöhen. Damit können Aussteuerungen auf dem Höhepunkt der Rezession verhindert werden, wenn für die Betroffenen keine Chance auf eine neue Anstellung besteht. Eine Bezugsdauer von 520 Taggeldern ist weder neu noch aussergewöhnlich, sondern ein bewährtes Mittel in der Krise: Zwischen 1997 und 2003 galt ebenfalls eine maximale Bezugsdauer von 520 Tagen.

07 août 2009, Martin Flügel, Président

Stark steigende Arbeitslosigkeit erfordert weitere Sofortmassnahmen

Weiterhin steigt die Zahl der Arbeitslosen besorgniserregend an. Weil die Krise auf dem Arbeitsmarkt tief greifender und länger sein wird als bisher angenommen, sind jetzt dringend weitere Sofortmassnahmen erforderlich. Die vom Bundesrat angekündigten Massnahmen sind zwar sinnvoll, gehen aber viel zu wenig weit. Travail.Suisse fordert weiterhin, dass die Möglichkeit für Kurzarbeit auf 24 Monate ausgebaut und die Anzahl Taggelder auf 520 erhöht werden. mehr

Bereits ist die Grenze von 140’000 Arbeitslosen erreicht. Und das dicke Ende steht noch bevor. Die Prognosen werden laufend nach oben korrigiert. Die Grenze von 200’000 arbeitslosen Personen könnte, wenn jetzt nicht weitere Sofortmassnahmen ergriffen werden, schnell überschritten werden.

Ausbau der Kurzarbeit
Angesichts der besorgniserregenden Aussichten auf dem Arbeitsmarkt ist es höchste Zeit, dass das Parlament im Herbst weitere dringliche, befristete Massnahmen in der Arbeitslosenversicherung beschliesst. Jetzt gilt es die Beschäftigung hochzuhalten und zu verhindern, dass die konjunkturelle Krise zu strukturellen Problemen führt. Mit verbesserten Mögichkeiten der Kurzarbeit bleibt den Unternehmen das Know-How ihrer Angestellten erhalten und die Arbeitnehmenden behalten ihre Arbeitsmarktfähigkeit. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, fordert deshalb seit längerem, dass für Unternehmen die Möglichkeit der Kurzarbeit weiter auf 24 Monate ausgebaut wird. Das Parlament muss in der Herbstsession die gesetzlichen Voraussetzungen dafür schaffen.

Aussteuerungen verhindern – Anzahl Taggelder auf 520 erhöhen
Für diejenigen Arbeitnehmenden, die dennoch ihre Arbeit verlieren, ist die Anzahl Taggelder vorübergehend auf 520 zu erhöhen. Damit können Aussteuerungen auf dem Höhepunkt der Rezession, ohne Chancen auf eine neue Anstellung, verhindert werden. Eine Bezugsdauer von 520 Taggeldern ist weder neu noch aussergewöhnlich. Zwischen Januar 1997 und Juli 2003 galt ebenfalls eine maximale Bezugsdauer von 520 Tagen. Solide Leistungen der Arbeitslosenversicherung sind jetzt zentral um die Angst der Arbeitnehmenden vor der Krise zu mindern. Nur so kann die Arbeitslosenversicherung ihre Wirkung als automatischer Stabilisator wahrnehmen.

08 juillet 2009, Matthias Kuert Killer, Responsable politique sociale

Nur saisonale Pause – Weiterhin steigende Arbeitslosigkeit erfordert Sofortmassnahmen

Saisonbereinigt steigen die Arbeitslosenzahlen weiterhin. Und die zuständige Bundesrätin kündigt schon die nächste Korrektur der erwarteten Zahlen nach oben an. Jetzt ist es höchste Zeit zu handeln. Der Bundesrat muss im dritten Konjunkturpaket endlich die Arbeitslosenversicherung stärken. Travail.Suisse fordert weiterhin, dass die Möglichkeit für Kurzarbeit auf 24 Monate ausgebaut wird und die Anzahl Taggelder auf 520 erhöht werden. Angesichts der besorgniserregenden Entwicklung ist es für Travail.Suisse unverständlich, dass der Bundesrat eine entsprechende Motion von Travail.Suisse-Vizepräsident Meinrado Robbiani zur Ablehnung beantragt. mehr

Man darf sich von den heute veröffentlichten Zahlen zur Lage auf dem Arbeitsmarkt nicht täuschen lassen. Saisonbereinigt – also rein auf den Konjunkturabschwung zurückzuführen – ist die Arbeitslosigkeit im Mai um über 4000 weitere Personen angestiegen. Und das dicke Ende steht noch bevor. Bundesrätin Leuthard korrigiert ihre Prognosen laufend nach oben. Die Grenze von 200’000 arbeitslosen Personen könnte schnell überschritten werden.

Arbeitslosenversicherung sofort stärken
Angesichts der besorgniserregenden Aussichten auf dem Arbeitsmarkt ist es höchste Zeit, dass der Bundesrat im Rahmen des dritten Konjunkturpakets dringliche, befristete Massnahmen in der Arbeitslosenversicherung präsentiert. Jetzt gilt es, die Beschäftigung hochzuhalten und zu verhindern, dass die konjunkturelle Krise zu strukturellen Problemen führt. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, fordert deshalb seit längerem, dass für Unternehmen die Möglichkeit der Kurzarbeit auf 24 Monate ausgebaut wird. Zudem ist für diejenigen Arbeitnehmenden, die dennoch ihre Arbeit verlieren, die Anzahl Taggelder auf 520 zu erhöhen. Damit können Aussteuerungen auf dem Höhepunkt der Rezession verhindert werden.

Bundesrat zaudert
Solide Leistungen der Arbeitslosenversicherung sind jetzt zentral, um die Angst der Arbeitnehmenden vor der Krise zu mindern. Nur so kann die Arbeitslosenversicherung ihre Wirkung als automatischer Stabilisator wahrnehmen. Mit einem raschen und entschiedenen Vorgehen kann der Bundesrat verhindern, dass sich auf Grund einer längeren Rezession kostspielige und wachstumshemmende strukturelle Probleme ergeben. Travail.Suisse-Vizepräsident und Nationalrat Meinrado Robbiani hat deshalb in einer Motion (09.3199) den Forderungen von Travail.Suisse Nachdruck verschafft. Es ist angesichts des klar ausgewiesenen Handlungsbedarfs unverständlich, dass der Bundesrat die Ablehnung der Motion beantragt.

08 juin 2009, Matthias Kuert Killer, Responsable politique sociale et Meinrado Robbiani, membre du Conseil national, vice-président Travail.Suisse

Steigende Arbeitslosigkeit – Es braucht Sofortmassnahmen

Der Bundesrat muss angesichts der unablässig steigenden Arbeitslosenzahlen und der rabenschwarzen Aussichten auf dem Arbeitsmarkt endlich handeln. Er muss unverzüglich eine dritte Stufe des Konjunkturpakets vorlegen, welche den Arbeitsmarkt fokussiert. Travail.Suisse fordert, dass die Möglichkeit der Kurzarbeit auf 24 Monate ausgebaut und die Anzahl Taggelder auf 520 erhöht werden. mehr

Die Krise schlägt weiter auf den Arbeitsmarkt durch. Saisonbereinigt – also rein auf den Konjunkturabschwung zurückzuführen – stieg die Arbeitslosigkeit im März um über 6300 weitere Personen an. Und das schlimmste steht uns erst noch bevor, werden doch gemäss Prognosen des SECO für 2010 200’000 Arbeitslose erwartet.

Strukturelle Brüche verhindern – Arbeitslosenversicherung sofort stärken
Jetzt gilt es zu verhindern, dass die konjunkturelle Krise zu strukturellen Problemen führt. Dafür braucht es ein sofortiges Handeln des Bundesrates. Er muss in einer dritten Stufe des Konjunkturpaketes die Arbeitslosenversicherung stärken. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, fordert, dass für Unternehmen die Möglichkeit der Kurzarbeit weiter auf 24 Monate ausgebaut wird. Damit wird die Beschäftigung hochgehalten. Zudem ist für diejenigen Arbeitnehmenden, die dennoch ihre Arbeit verlieren, die Anzahl Taggelder auf 520 zu erhöhen. Damit können Aussteuerungen auf dem Höhepunkt der Rezession verhindert werden.

Angst und Verunsicherung durch solide Leistungen stoppen
Solide Leistungen der Arbeitslosenversicherung sind jetzt zentral um die Angst der Arbeitnehmenden vor der Krise zu mindern. Deshalb sind diese zwei zentralen Leistungen der Arbeitslosenversicherung mittels dringlicher Sofortmassnahmen vorübergehend zu erhöhen. Die anfallenden Mehrausgaben muss der Bund im Rahmen des dritten Konjunkturpaketes übernehmen. Diese Sofortmassnahmen haben nichts mit der zurzeit im Parlament laufenden 4. Revision des AVIG zu tun. Nur mit einem raschen und entschiedenen Vorgehen kann der Bundesrat verhindern, dass sich auf Grund einer längeren Rezession kostspielige und wachstumshemmende strukturelle Probleme ergeben. Deshalb muss das Parlament bereits im Sommer über entsprechende Massnahmen beschliessen können.

09 avril 2009, Matthias Kuert Killer, Responsable politique sociale

Für eine krisenfeste Arbeitslosenversicherung

Mit dem wirtschaftlichen Einbruch hat sich die Situation auf dem Schweizer Arbeitsmarkt innert kürzester Zeit massiv verschlechtert. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, will verhindern, dass die konjunkturelle Krise zu strukturellen Problemen auf dem Arbeitsmarkt führt. Als befristete Sofortmassnahmen sind die Kurzarbeit auszubauen und die Anzahl Taggelder auf 520 zu erhöhen. Zudem muss im Rahmen der 4. Revision des AVIG ein rascher Schuldenabbau erfolgen. mehr

Heute sind die Februar-Arbeitslosenzahlen erschienen und das Parlament wird über die zweite Stufe des Konjunkturpakets debattieren. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, nimmt diese Tagesaktualitäten zum Anlass, an einer Medienorientierung seine Forderungen bezüglich der Arbeitslosenversicherung zu präsentieren.

Sofortmassnahmen ergreifen
Für die Bewältigung der Krise sind zwei befristete Sofortmassnahmen einzuführen. Erstens sollen die Möglichkeiten der Kurzarbeit weiter ausgebaut und damit die Beschäftigung hochgehalten werden. Zweitens sollen die Anzahl Taggelder auf 520 erhöht und so Aussteuerungen inmitten einer tiefen Rezession verhindert werden. Zusätzlich sollen geeignete Weiterbildungsmassnahmen die Arbeitsmarktfähigkeit der betroffenen Personen erhalten. Entsprechende Vorstösse werden im Laufe dieser Session von Nationalrätin Josiane Aubert und Nationalrat Meinrado Robbiani (designierte/r Vizepräsident/in von Travail.Suisse) eingereicht.

Schulden innert des nächsten Aufschwungs abbauen
Für die Arbeitnehmenden in der Schweiz bildet eine solide Arbeitslosenversicherung das Gegenstück zum flexiblen Arbeitsmarkt. Mit der 4. Revision des AVIG wird dieses austarierte Gleichgewicht in Frage gestellt. Travail.Suisse wehrt sich gegen Leistungsabbau, der die ohnehin Schwachen auf dem Arbeitsmarkt noch weiter schwächt und fordert einen raschen Schuldenabbau innerhalb des nächsten Aufschwungs. Um die Arbeitslosenversicherung krisenfest zu machen, braucht es eine vorübergehende Beitragserhöhung auf drei Prozent plus zwei Solidaritätsprozente. Diese Beitragssätze sind nicht realitätsfremd, sondern haben sich bereits zwischen 1999 und 2003 für einen erfolgreichen Schuldenabbau bewährt.

09 mars 2009, Martin Flügel, Président et Susanne Blank, Responsable politique économique

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