Thèmes – Politique sociale – Prévoyance professionnelle

Senkung des BVG-Umwandlungssatzes: Überreaktion vermeiden

Der Bundesrat will den Umwandlungssatz tiefer und schneller senken als in der ersten BVG-Revision vorgesehen. Für Travail.Suisse ist dieses Anliegen aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung und gesunkener Renditeerwartungen grundsätzlich nachvollziehbar. Das Tempo, das vom Bundesrat vorgelegt wird, ist jedoch inakzeptabel. Zudem zeigt diese erneute Rentensenkung in der zweiten Säule ein weiteres Mal, dass vor allem für Personen mit tieferen und mittleren Einkommen nur die AHV ein sicheres Fundament der Altersvorsorge bieten kann.

28 novembre 2005, Martin Flügel, Président

Mindestrentenalter in der 2. Säule: Arbeitgeberverband will Rentenalter 55

Anfang Juni wird der Bundesrat definitiv über das Mindestrentenalter in der Beruflichen Vorsorge entscheiden. In der Vernehmlassung hat er vorgeschlagen, die vorzeitige Pensionierung ab 60 Jahren zuzulassen. Dagegen ist unter anderem der Arbeitgeberverband Sturm gelaufen. Aber nicht etwa, weil er diesen Anreiz zur vorzeitigen Pensionierung ablehnt, sondern weil die Arbeitgeber ein Rentenalter 55 verlangen. Angesichts der Forderung der Arbeitgeber nach einen AHV-Rentenalter 66 ist das nicht nur paradox, sondern verantwortungslos.

23 mai 2005, Martin Flügel, Président

Keine Subventionierung von Rentenalter 55 für Millionäre

Der Bundesrat will das Mindestrentenalter in der beruflichen Vorsorge auf 60 Jahre festlegen. Arbeitgeber und Economiesuisse, die sonst bei jeder Gelegenheit eine Erhöhung des Rentenalters in der AHV fordern, wollen hingegen ein Rentenalter von 55 Jahren. Der Widerspruch ist eklatant. Aber schliesslich geht es bei der AHV um die Pensionierung von gewöhnlichen Arbeitnehmenden, beim BVG hingegen um die Subventionierung des vorzeitigen Altersrücktritts von Millionären.

21 mars 2005, Martin Flügel, Président

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