Themen – Sozialpolitik – IV und UVG

Obligatorium zur Suva

Travail.Suisse, der Dachverband der Arbeitnehmenden, begrüsst den Entscheid des Bundesrates, im Rahmen der Revision des UVG auf die ursprünglich geplante Erhöhung des Mindestinvaliditätsgrades zu verzichten. Travail.Suisse fordert, dass die obligatorische Unfallversicherung künftig ausschliesslich von der Suva durchgeführt wird. mehr

Zahlreiche Studien belegen, dass die Unfallversicherung eine gut funktionierende und kostengünstige Sozialversicherung ist. Sie ist solide finanziert und kam bis anhin – trotz ständig steigenden Gesundheitskosten und erhöhter Lebenserwartung – mit wenig Prämienerhöhungen aus. Daher lehnt Travail.Suisse alle Verschlechterungen für die Versicherten ab und begrüsst, dass der Bundesrat den Mindestinvaliditätsgrad bei 10 Prozent belässt und auf die ursprünglich geplante Erhöhung verzichtet.

Im Interesse der Arbeitnehmenden ist die Stellung der Suva gegenüber der Privatassekuranz zu stärken. Die Mehrfachträgerschaft hat dazu geführt, dass die Suva heute die „schlechten Risiken“, das heisst die Branchen mit vielen Unfällen und hohen Kosten, versichern muss. Die „guten Risiken“, das heisst die Branchen mit weniger Unfällen und tieferen Kosten, sind bei den Privatversicherern versichert. Travail.Suisse fordert, dass die obligatorische Unfallversicherung in Zukunft ausschliesslich von der Suva durchgeführt wird.

30. Mai 2008, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

Obligatorium zur Suva

Travail.Suisse, der Dachverband der Arbeitnehmenden, begrüsst den Entscheid des Bundesrates, im Rahmen der Revision des UVG auf die ursprünglich geplante Erhöhung des Mindestinvaliditätsgrades zu verzichten. Travail.Suisse fordert, dass die obligatorische Unfallversicherung künftig ausschliesslich von der Suva durchgeführt wird. mehr

Zahlreiche Studien belegen, dass die Unfallversicherung eine gut funktionierende und kostengünstige Sozialversicherung ist. Sie ist solide finanziert und kam bis anhin – trotz ständig steigenden Gesundheitskosten und erhöhter Lebenserwartung – mit wenig Prämienerhöhungen aus. Daher lehnt Travail.Suisse alle Verschlechterungen für die Versicherten ab und begrüsst, dass der Bundesrat den Mindestinvaliditätsgrad bei 10 Prozent belässt und auf die ursprünglich geplante Erhöhung verzichtet.

Im Interesse der Arbeitnehmenden ist die Stellung der Suva gegenüber der Privatassekuranz zu stärken. Die Mehrfachträgerschaft hat dazu geführt, dass die Suva heute die „schlechten Risiken“, das heisst die Branchen mit vielen Unfällen und hohen Kosten, versichern muss. Die „guten Risiken“, das heisst die Branchen mit weniger Unfällen und tieferen Kosten, sind bei den Privatversicherern versichert. Travail.Suisse fordert, dass die obligatorische Unfallversicherung in Zukunft ausschliesslich von der Suva durchgeführt wird.

30. Mai 2008, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

IV-Finanzierung: Kompromiss in Griffweite – CVP und FDP sind gefordert

Die SGK des Nationalrates hat über die IV-Finanzierung entschieden und dabei der Kompromisslösung des Ständerates in den zentralen Punkten zugestimmt. Travail.Suisse freut sich über diesen Entscheid, weil damit die Aushöhlung der AHV durch die IV möglichst rasch gestoppt werden kann. Nun sind CVP und FDP gefordert, damit das Geschäft in der Frühlingssession abgeschlossen werden kann.

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PD IV-Finanzierung 0.doc 39 KB

25. Februar 2008, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

IV-Finanzierung: Kompromiss in Griffweite – CVP und FDP sind gefordert

Die SGK des Nationalrates hat über die IV-Finanzierung entschieden und dabei der Kompromisslösung des Ständerates in den zentralen Punkten zugestimmt. Travail.Suisse freut sich über diesen Entscheid, weil damit die Aushöhlung der AHV durch die IV möglichst rasch gestoppt werden kann. Nun sind CVP und FDP gefordert, damit das Geschäft in der Frühlingssession abgeschlossen werden kann.

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25. Februar 2008, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon

IV-Finanzierung in der SGK-NR: IV-Finanzierung verschleppt – Aushöhlung der AHV geht weiter

Travail.Suisse ist enttäuscht, dass die SGK des Nationalrates keinen Entscheid zur IV-Finanzierung gefällt hat. Dabei liegt mit der Vorlage aus dem Ständerat ein ausgewogener Kompromiss vor, der auch in der Volksabstimmung bestehen kann. Die Verschleppung der IV-Finanzierung geht somit weiter und das Kapital der AHV wird von der IV weg gefressen. mehr

In der Dezembersession hat der Ständerat einstimmig einen Vorschlag zur IV-Finanzierung verabschiedet, der einerseits eine befristete Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0.5 Prozent für die IV und andererseits die Schaffung eines IV-Fonds mit fünf Milliarden Startkapital aus dem heutigen AHV/IV-Fonds vorsieht. Dieser Vorschlag enthält Elemente, die für Travail.Suisse nicht leicht zu akzeptieren sind. Trotzdem erachtet Travail.Suisse die Vorlage des Ständerates als ausgewogener Kompromiss, der auch in der Volksabstimmung bestehen kann.

SVP will AHV plündern und Renten senken

Die SVP will überhaupt keine Zusatzfinanzierung für die IV, dafür zum Beispiel die Kindrenten in der IV halbieren. Den Kompromiss des Ständerates lehnt sie ab, weil die AHV dem IV-Fonds fünf Milliarden Franken Startkapital zur Verfügung stellen soll. Damit spielt sich die SVP als Beschützerin der der AHV auf. Sie verschweigt aber, dass mit dem Verzicht auf die Zusatzfinanzierung die IV in den nächsten Jahren gut und gerne 10 Milliarden des AHV-Kapitals weg frisst. Wer dies zulässt, will die AHV nicht schützen, sondern massiv schwächen. Und später auch in der AHV die Renten senken.

18. Januar 2008, Martin Flügel, Präsident Drucker-icon