Thèmes – Politique sociale – AI et LAA

Angriff auf die IV-Renten unter dem Deckmantel der Eingliederung

Eingliederung ist gegenwärtig das Zauberwort in der Invalidenversicherung (IV). Nachdem der Bundesrat im ersten Teil der 6. IV-Revision IV-Bezüger/innen aus der Rente wieder eingliedern will, schlägt er nun in einem Schnellschuss vor, einem beträchtlichen Teil der Rentenbezüger/innen ihre Rente zu kürzen. Es mutet zynisch an, dass selbst diese radikale Sparmassnah-me als Unterstützung zur Eingliederung verkauft wird. Dabei ist es nichts anderes als der Versuch, die finanziellen Probleme der IV alleine auf dem Buckel der Betroffenen zu lösen. Für Travail.Suisse ist dieser Angriff auf die Renten inakzeptabel.

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20 septembre 2010, Matthias Kuert Killer, Responsable politique sociale Drucker-icon

Angriff auf die Unfallversicherung stoppen

Die Unfallversicherung ist eine finanziell gesunde, tadellos funktionierende Sozialversicherung. Nun soll sie nach dem Willen der Sozialkommission des Nationalrates verschlechtert und verteuert werden. Für Travail.Suisse ist klar, dass eine solche Revision zum Scheitern verurteilt ist. Der unabhängige Dachverband von 170’000 Arbeitnehmenden fordert deshalb vom Nationalrat in der kommenden Herbstsession den Übungsabbruch und die Rückweisung der Vorlage an den Bundesrat. mehr

Die UVG-Revision bringt Leistungsabbau bei gleichzeitiger Prämienerhöhung. Die bisherigen Entscheide stellen eine klare Verschlechterung gegenüber dem Status quo dar und basieren auf der Interessenpolitik der Privatversicherer. Diese wollen die Rahmenbedingungen festschreiben, welche ihre Gewinne auf Kosten der Arbeitnehmenden und Arbeitgeber erhöhen.

Eine so ausgestaltete UVG-Revision ist nicht nur unnötig, sondern sie schadet den Arbeitnehmenden und dem Werkplatz Schweiz. Es ist nicht tolerierbar, dass eine tadellos funktionierende und ohne Bundeshilfe finanzierte Sozialversicherung wegen Partikularinteressen geschwächt wird. Diese Sicht wird von vielen Arbeitgebern, insbesondere auch KMU, geteilt.

Das UVG muss die versicherten Arbeitnehmenden schützen und die Suva im Dienste des Werkplatzes Schweiz stärken. In der vorliegenden Form wird die UVG-Revision ein Referendum nach sich ziehen und einen Scherbenhaufen hinterlassen. Travail.Suisse fordert deshalb vom Nationalrat, die Übung in der Herbstsession abzubrechen und die Vorlage an den Bundesrat zurückzuweisen.

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Positionspapier-UVG-Revision-III.pdf 194 KB

02 septembre 2010, Matthias Kuert Killer, Responsable politique sociale Drucker-icon

Das Unfallversicherungsgesetz in die Sackgasse gekarrt!

Leistungen verschlechtert, Prämien erhöht, administrativer Aufwand vergrössert, Suva geschwächt: Dieses Fazit ergibt sich nach den Beratungen der nationalrätlichen Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-N) zum Unfallversicherungsgesetz. Vom Nationalrat werden in der kommenden Herbstsession deutliche Korrekturen erwartet.

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PD Das Unfallversicherungsgesetz in die Sackgasse gekarrt.doc 37 KB

23 août 2010, Hugo Gerber, président transfair Drucker-icon

UVG-Revision: Gegen den unnötigen und unsinnigen Leistungsabbau

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Positionspapier-UVG-Revision-III.pdf 194 KB

10 août 2010, Matthias Kuert Killer, Responsable politique sociale Drucker-icon

UVG-Revision: Haarsträubender Angriff auf Unfallversicherung muss gestoppt werden

Ohne Not will die Sozialkommission des Nationalrates die Leistungen der Unfallversicherung verschlechtern und verteuern. Bei gleichzeitiger Prämienerhöhung sollen Leistungen abgebaut werden. Die Entscheide sind das Resultat der Interessenpolitik der Privatversicherer. Diese wollen die Rahmenbedingungen festschreiben, welche ihre Gewinne auf Kosten der Arbeitnehmenden und Arbeitgeber erhöhen. Die am effizientesten arbeitende SUVA soll dagegen zurück gebunden werden. Für Travail.Suisse ist es nicht tolerierbar, dass eine tadellos funktionierende und ohne Bundeshilfe finanzierte Sozialversicherung so geschwächt wird. Es ist klar, dass das Parlament einen Richtungswechsel vornehmen muss. Ansonsten wird die Revision mit grosser Sicherheit ein Referendum nach sich ziehen und einen Scherbenhaufen hinterlassen. mehr

Die Unfallversicherung funktioniert dank umfassendem Angebot an Prävention, Versicherung und Rehabilitation ausgezeichnet und kosteneffizient. Sie ist kein Sanierungsfall und gut finanziert. Nun will die Sozialkommission des Nationalrates die Versicherung unnötig verteuern. Besser Verdienende verunfallen weniger und tragen so heute einen Teil der Unfallkosten derjenigen mit, welche einem grösseren Unfallrisiko ausgesetzt sind. Wird der versicherte Verdienst – wie von der Sozialkommission des Nationalrats gewollt – auf rund 100’000 gesenkt, würde das eine Prämienerhöhung um rund 2 Prozent notwendig machen. Gleichzeitig steigt der Druck für die Gutverdienenden teure Zusatzversicherungen bei der Privatversicherern abzuschliessen.

Mit der ebenfalls beschlossenen Erhöhung des Mindestinvaliditätsgrades auf 20 Prozent wird zudem ein Hauptzweck des UVG unterlaufen: die Vermeidung von langwierigen Haftpflichtstreitigkeiten. Damit wird die Wiedereingliederung der verunfallten Arbeitnehmenden erschwert. KMU müssen zudem zusätzliche Haftpflichtversicherungen abschliessen. Weiter ist für Travail.Suisse nicht akzeptabel, dass der SUVA, welche nachgewiesenermassen am effizientesten arbeitet und Standards in der Unfallversicherung setzt, Tätigkeitsfelder streitig gemacht werden anstatt die SUVA zu stärken.

Soll die Revision nicht in einem Scherbenhaufen enden, braucht es im Nationalrat in der Herbstsession einen klaren Richtungswechsel.

25 juin 2010, Matthias Kuert Killer, Responsable politique sociale Drucker-icon