Thèmes – Autres points forts – Energie et climat

Volksinitiative „für ein gesundes Klima“: Das Klima und die Beschäftigung sind die Gewinner

Anlässlich seiner Sitzung von heute in Bern hat der Vorstand von Travail.Suisse beschlossen, die Initiative „für ein gesundes Klima“ (Klima-Initiative) zu unterstützen. Diese Initiative ist nötig, um gegen die klimatische Erwärmung zu kämpfen. Sie wird gleichzeitig die Schaffung von Zehntausenden von Arbeitsplätzen begünstigen. mehr

Für Travail.Suisse und die angeschlossenen Verbände braucht es die Klima-Initiative, um den Ausstoss von Treibhausgasen bis 2050 um mindestens 50 Prozent zu senken und damit schwerwiegende Folgen für unsere Umwelt zu verhindern.

Eine Reduktion des Treibhausgasausstosses bis 2020 um 30 Prozent im Vergleich zu 1990 – wie sie die Initiative fordert – ist ein durchaus realistisches Ziel angesichts des bestehenden Potenzials an Energiesparmassnahmen, insbesondere bei den Gebäuden, und angesichts der Entwicklung der erneuerbaren Energien (Solarenergie, Biomasse usw.). Die dafür nötigen Massnahmen müssen indes unverzüglich ergriffen werden. Zu diesen Massnahmen gehören zum Beispiel die Einführung des obligatorischen Minergiestandards in der Schweiz und eine CO2-Abgabe, die auch auf den Treibstoffen erhoben wird.

Die Umsetzung der Initiative wird Zehntausende von Arbeitsplätzen auf den verschiedensten Qualifikationsstufen schaffen. Das Know-how der Schweizer Betriebe im Bereich der neuen sauberen Technologien wird verbessert, was sich positiv auf die Wirtschaft, insbesondere auf die Exportwirtschaft auswirken wird.

21 juin 2007, Denis Torche, Responsable politique environnementale, fiscale et extérieure Drucker-icon

Volksinitiative „für ein gesundes Klima“: Das Klima und die Beschäftigung sind die Gewinner

Anlässlich seiner Sitzung von heute in Bern hat der Vorstand von Travail.Suisse beschlossen, die Initiative „für ein gesundes Klima“ (Klima-Initiative) zu unterstützen. Diese Initiative ist nötig, um gegen die klimatische Erwärmung zu kämpfen. Sie wird gleichzeitig die Schaffung von Zehntausenden von Arbeitsplätzen begünstigen. mehr

Für Travail.Suisse und die angeschlossenen Verbände braucht es die Klima-Initiative, um den Ausstoss von Treibhausgasen bis 2050 um mindestens 50 Prozent zu senken und damit schwerwiegende Folgen für unsere Umwelt zu verhindern.

Eine Reduktion des Treibhausgasausstosses bis 2020 um 30 Prozent im Vergleich zu 1990 – wie sie die Initiative fordert – ist ein durchaus realistisches Ziel angesichts des bestehenden Potenzials an Energiesparmassnahmen, insbesondere bei den Gebäuden, und angesichts der Entwicklung der erneuerbaren Energien (Solarenergie, Biomasse usw.). Die dafür nötigen Massnahmen müssen indes unverzüglich ergriffen werden. Zu diesen Massnahmen gehören zum Beispiel die Einführung des obligatorischen Minergiestandards in der Schweiz und eine CO2-Abgabe, die auch auf den Treibstoffen erhoben wird.

Die Umsetzung der Initiative wird Zehntausende von Arbeitsplätzen auf den verschiedensten Qualifikationsstufen schaffen. Das Know-how der Schweizer Betriebe im Bereich der neuen sauberen Technologien wird verbessert, was sich positiv auf die Wirtschaft, insbesondere auf die Exportwirtschaft auswirken wird.

21 juin 2007, Denis Torche, Responsable politique environnementale, fiscale et extérieure Drucker-icon

Für eine beschäftigungsfördernde Energiepolitik

Travail.Suisse fordert massive Investitionen in Energiesparmassnahmen und in die die Förderung erneuerbarer Energien. Die Delegierten haben an ihrer heutigen Versammlung in Bern eine entsprechende Resolution verabschiedet. mehr

An ihrer Versammlung in Bern haben sich die Delegierten von Travail.Suisse mit dem Thema „Mehr Arbeitsplätze mit einer fortschrittlichen Energiepolitik“ auseinandergesetzt und Forderungen im Hinblick auf eine beschäftigungsfördernde Energiepolitik ausformuliert.

Konkret fordert Travail.Suisse:

- die Umsetzung der 2000-Watt-Gesellschaft durch massive Investitionen in die Energiesparmassnahmen und die Förderung erneuerbarer Energien;

- die rasche Einführung der CO2-Abgabe, auch auf Treibstoffen;

- ein nationales Programm zur Energiesanierung von Gebäuden und obligatorischer Minergie-Standard für Neubauten in der ganzen Schweiz. So werden Tausende neuer Arbeitsplätze geschaffen und gleichzeitig die durch den Import fossiler Energien entstehenden Energiekosten deutlich gesenkt;

- eine richtige Technologiepolitik zur Förderung der erneuerbaren Energien. In der Schweiz sind die Bereiche Solarenergie (thermische Kollektoren, Photovoltaik), Biomasse, Holzkette und (längerfristig) Erdwärme besonders viel versprechend.

Der Energieverbrauch in der Schweiz liegt derzeit bei etwa 5000 Watt pro Einwohner. Der Bundesrat verfolgt das strategische Ziel einer 2000-Watt-Gesellschaft. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, sind erhebliche Energieeinsparungen und eine massive Förderung der sauberen Energien erforderlich, was auch eine bedeutende Zahl neuer Arbeitsplätze schafft.

Die Schweiz ist nicht mehr, wie in den 1990er Jahren, führend im Bereich der sauberen Energien. Damals produzierte unser Land so viel «grünen» Strom wie Deutschland! Dank eines besseren gesetzlichen Rahmens (z. B. den Stromlieferanten auferlegter Einkaufstarif) schuf die deutsche Solarindustrie bereits Zehntausende qualifizierter Arbeitsplätze.

Es ist äusserst wichtig, dass die Schweiz wieder zu ihrer Pionierrolle im Energiebereich zurückfindet, denn so gelingt es uns, eine dauerhafte Energieversorgung mit positiver Wirkung auf die Wirtschaft und die Beschäftigung zu gewährleisten.

27 avril 2007, Denis Torche, Responsable politique environnementale, fiscale et extérieure Drucker-icon

Für eine beschäftigungsfördernde Energiepolitik

Travail.Suisse fordert massive Investitionen in Energiesparmassnahmen und in die die Förderung erneuerbarer Energien. Die Delegierten haben an ihrer heutigen Versammlung in Bern eine entsprechende Resolution verabschiedet. mehr

An ihrer Versammlung in Bern haben sich die Delegierten von Travail.Suisse mit dem Thema „Mehr Arbeitsplätze mit einer fortschrittlichen Energiepolitik“ auseinandergesetzt und Forderungen im Hinblick auf eine beschäftigungsfördernde Energiepolitik ausformuliert.

Konkret fordert Travail.Suisse:

- die Umsetzung der 2000-Watt-Gesellschaft durch massive Investitionen in die Energiesparmassnahmen und die Förderung erneuerbarer Energien;

- die rasche Einführung der CO2-Abgabe, auch auf Treibstoffen;

- ein nationales Programm zur Energiesanierung von Gebäuden und obligatorischer Minergie-Standard für Neubauten in der ganzen Schweiz. So werden Tausende neuer Arbeitsplätze geschaffen und gleichzeitig die durch den Import fossiler Energien entstehenden Energiekosten deutlich gesenkt;

- eine richtige Technologiepolitik zur Förderung der erneuerbaren Energien. In der Schweiz sind die Bereiche Solarenergie (thermische Kollektoren, Photovoltaik), Biomasse, Holzkette und (längerfristig) Erdwärme besonders viel versprechend.

Der Energieverbrauch in der Schweiz liegt derzeit bei etwa 5000 Watt pro Einwohner. Der Bundesrat verfolgt das strategische Ziel einer 2000-Watt-Gesellschaft. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, sind erhebliche Energieeinsparungen und eine massive Förderung der sauberen Energien erforderlich, was auch eine bedeutende Zahl neuer Arbeitsplätze schafft.

Die Schweiz ist nicht mehr, wie in den 1990er Jahren, führend im Bereich der sauberen Energien. Damals produzierte unser Land so viel «grünen» Strom wie Deutschland! Dank eines besseren gesetzlichen Rahmens (z. B. den Stromlieferanten auferlegter Einkaufstarif) schuf die deutsche Solarindustrie bereits Zehntausende qualifizierter Arbeitsplätze.

Es ist äusserst wichtig, dass die Schweiz wieder zu ihrer Pionierrolle im Energiebereich zurückfindet, denn so gelingt es uns, eine dauerhafte Energieversorgung mit positiver Wirkung auf die Wirtschaft und die Beschäftigung zu gewährleisten.

27 avril 2007, Denis Torche, Responsable politique environnementale, fiscale et extérieure Drucker-icon

Das Klima und die Beschäftigung sollen gewinnen – nicht die Energielobby

Travail.Suisse ist enttäuscht über die “neue” Energiepolitik des Bundesrates. Sie bleibt vage, ohne verpflichtende Ziele in Bezug auf die Energieeffizienz und die erneuerbaren Energien und setzt – wie zu erwarten war – weiterhin auf die Kernenergie. Bedauerlich ist, dass sich die Landesregierung keine Gedanken zur Verbindung zwischen Energie und Beschäftigung macht. mehr

Um die Energieversorgung der Schweiz auch in Zukunft sicher zu stellen, sollte der Bundesrat den Mut haben, auf die Kernkraft zu verzichten. Der schrittweise Ausstieg aus der Kernenergie würde uns veranlassen, schnell die nötigen Energiesparmassnahmen zu ergreifen und die erneuerbaren Energien nachdrücklich zu fördern. Nur eine solche Strategie ist geeignet, um wirkungsvoll gegen die Klimaerwärmung zu kämpfen und die nachhaltige Energieversorgung der Schweiz zu gewährleisten. Da es nicht möglich sein wird, in der erforderlichen Frist allen aus Kernenergie gewonnenen elektrischen Strom zu ersetzen, kann für eine Übergangsphase der Bau von Gaskraftwerken ins Auge gefasst werden, unter der Voraussetzung allerdings, dass diese ihren CO2-Ausstoss kompensieren.

Travail.Suisse bedauert ausserordentlich, dass der Bundesrat keine konkreten Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Förderung erneuerbarer Energien beschlossen hat und wartet nun mit Spannung auf die in Aussicht gestellten Vorschläge auf Gesetzes- und Verordnungsstufe. Travail.Suisse erwartet, dass:

- der Minergiestandard in der Schweiz obligatorisch wird. Die Sanierung des Schweizer Gebäudeparks würde viele Arbeitsplätze schaffen und erlauben, mehrere Hundert Millionen Franken, die eute für den Import von Gas und Heizöl ausgegeben werden, einzusparen.

- die Rahmenbedingungen (CO2-Abgabe, Ziele für erneuerbare Energien, Steueranreize usw.) grundlegend geändert werden im Hinblick auf die Verdoppelung des Angebots an erneuerbaren Energien in den nächsten Jahrzehnten. Dass dies möglich ist, zeigt eine kürzlich durchgeführte Studie der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften. Die Schweiz muss jetzt schnell und substanziell in saubere Energien (Sonnenkollektoren udn Photovoltaik, Holz, Biomasse usw.) investieren. Nur so kann sie den heutigen Rückstand gegenüber anderen europäischen Ländern aufholen und wirksam gegen die Klimaerwärmung kämpfen. Gleichzeitig wird sie mit diesem Vorgehen viele neue, qualifizierte und nachhaltige Arbeitsplätze schaffen.

22 février 2007, Denis Torche, Responsable politique environnementale, fiscale et extérieure Drucker-icon